Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

15. März 2009

KASIG wird Ergebnisse zur Unglücksursache von Köln genau verfolgen

Die Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG) wird die Aufklärung der Ursache des Einsturzes des Historischen Stadtarchivs von Köln in unmittelbarer Nähe zum unterirdischen Bau der Nord-Süd-Bahn sehr genau verfolgen.

Bedauern und Mitgefühl drückten die Karlsruher Tunnelplaner den durch das Unglück Betroffenen und den an der Ausführung der U-Bahn-Neubaustrecke beteiligten Kollegen aus. Betroffenheit herrscht auch über den immensen Kulturverlust, der durch die Zerstörung des Stadtarchivs entstanden ist..

Entsprechende Vorlaufzeiten zur Berücksichtigung von Erkenntnissen aus den Kölner Untersuchungen sind im Hinblick auf den geplanten Baubeginn im Januar nächsten Jahres noch vorhanden.

In wesentlichen Punkten unterscheidet sich die Bauweise der vier Kilometer langen Nord-Süd-Bahn in Köln allerdings von jener der Kombilösung in Karlsruhe mit der 2,4 Kilometer langen Untertunnelung der Kaiserstraße. Einen unterirdischen Vortrieb des Tunnels unter Gebäuden gibt es in Karlsruhe weder in der Kaiserstraße noch im etwas mehr als einen Kilometer langen Südabzweig vom Marktplatz bis zur Augartenstraße. Zudem liegen die einzelnen Haltestellen-Bauwerke in Karlsruhe auch bei weitem nicht so tief wie jene in Köln mit der dortigen unmittelbaren Nähe zum Rheinufer. Außerdem bestehen auch deutliche Unterschiede bei der Konstruktion der Karlsruher Haltestellen mit ihrer Deckelbauweise zu den Planungen der unterirdischen Haltestellen in Köln.

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Unten gut voran.