14. Oktober 2011
Nach Bombenxplosion mehr Fachleute vor Ort
Die Arbeiten für die Kombilösung am Ettlinger Tor werden seit Anfang Oktober vorsorglich durch weitere Fachleute begleitet. Deren Aufgabe besteht darin, die dortigen Aushub- und Verladearbeiten zu kontrollieren. Nach der Explosion einer alten Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in einer Schutt-Recycling-Anlage im Karlsruher Rheinhafen vom 6. Oktober konnte zwar aller Wahrscheinlichkeit nach ausgeschlossen werden, dass der gefährliche Schutt von der Baustelle am Ettlinger Tor stammt.
Allerdings: „Wir werden alle Verdachtsbereiche im Zuge der Bauarbeiten in der Innenstadt sehr sorgfältig in Zusammenarbeit mit den Experten überprüfen und die dann notwendigen Maßnahmen ergreifen“, betont dazu Oberbürgermeister Heinz Fenrich. „Wir legen bei den Arbeiten für die Kombilösung hohe Sicherheitsstandards an und werden sie aus Verantwortung für Arbeitende und Passanten um weitere präventive Maßnahmen ergänzen“, macht das Karlsruher Stadtoberhaupt deutlich. Karlsruhe teile das Schicksal aller deutschen Städte, die im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zerstört worden seien. Bis heute finden sich in der Innenstadt einige Stellen, an denen Blindgänger vermutet werden. Diese Bereiche sind vom Kampfmittelbeseitigungsdienst dokumentiert und bewertet.