Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

30. November 2011

System ist leistungsfähig

Detaillierte Simulation für den Stadtbahntunnel

Der künftige Straßenbahn- und Stadtbahntunnel zwischen dem Durlacher Tor und Mühlburger Tor mit Südabzweig am Marktplatz in Richtung Kongresszentrum ist möglichen Betriebsstörungen gewachsen. Das hat eine Betriebssimulation mit insgesamt 30 verschiedenen Verspätungsszenarien an zufällig ausgewählten Betriebstagen ergeben. Durchgeführt wurde die Simulation vom Beratungsunternehmen DB International.

Ein wichtiges Ergebnis: Das Gesamtsystem schaukelt sich bei Störungen und Verspätungen nicht auf. Letztere können auch in den Hauptverkehrszeiten innerhalb weniger Taktperioden wieder aufgefangen werden. Lediglich die Linienfolge kann sich ändern – nicht anders als im heutigen oberirdischen System. Am Gleisdreieck Marktplatz ergeben sich daraus naturgemäß andere Abbiegekonstellationen. Bahnen müssen – wie heute auch – phasenweise vor dem Haltestellenbereich warten, bis die Haltestelle von der vorausfahrenden Bahn geräumt ist. Im Tunnel werden die Bahnen nach Signal im Blockabstand fahren.

Aus den vorliegenden Auswertungen werden zudem Berechnungen für die künftigen Betriebsabläufe im Tunnel entwickelt. Dafür wurde ein Simulationsmodell erstellt, das am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der ETH Zürich entwickelt wurde. Die Simulation umfasst die komplette Innenstadt zwischen den Haltestellen Yorckstraße im Westen, Tullastraße im Osten und Augartenstraße im Süden samt Stadtbahntunnel. Berücksichtigt wurden dabei die Standorte der Haltestellen, Weichen, Signale und Freimeldeeinrichtungen.

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Unten gut voran.