Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH
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So schnell und schonend wie möglich.

Während der mehrjährigen Bauzeit sind immer nur einzelne Teile des Gesamtprojektes betroffen. Dabei haben wir bereits bei der Wahl der Bauverfahren versucht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Schildvortrieb

Der Schildvortrieb eignet sich hervorragend, um die Kaiserstraße möglichst störungsfrei zu untertunneln. Dafür wird ein rotierendes Schneidrad mit einem Durchmesser von ca. neun m unterirdisch durch das Erdreich geschoben. Direkt hinter dem Bohrkopf versetzt die Maschine Tunnelringsegmente aus Stahlbeton in den Hohlraum. Dabei bleibt die Oberfläche der Kaiserstraße unberührt. Nur im Bereich der Rampen und Haltestellen kommen andere Verfahren zum Einsatz

Deckelbauweise

Für die unterirdischen Haltestellen der Kombilösung kommt die Deckelbauweise zum Einsatz. Dafür werden von oben Bohrpfahlwände im Boden versenkt. Die Straße wird teilweise geöffnet und ein Betondeckel gegossen, der auf den Wänden ruht. Der weitere Aushub erfolgt unter dem Deckel. Die Oberfläche steht dadurch relativ schnell wieder für den Verkehr zur Verfügung. Zur Animation am Beispiel Europaplatz.

Bergmännische Bauweise

Wegen der Kürze der Strecke wird der Südabzweig des Stadtbahntunnels unterirdisch im klassischen bergmännischen Verfahren gebaut. Das ist günstiger und geht schneller. Allerdings lassen sich beim Bohren und Baggern zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor Beeinträchtigungen nicht ganz vermeiden.

Offene Bauweise

In der Ettlinger Straße zwischen Baumeisterstraße und Augartenstraße wird der Rest des Stadtbahntunnels mit offenen Baugruben fertiggestellt, da die geringe Tiefe keine andere Bauweise erlaubt. Aus dem gleichen Grund wird auch der Autotunnel Kriegsstraße in offener Bauweise erstellt.

(Bildbeispiele: Copyright Firma Herrenknecht)

Unten gut voran.