Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH
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Mit diesen Zahlen können Sie rechnen.

Höhere Leistungsfähigkeit des Stadtbahnnetzes. Verbesserter Verkehrsfluss für Autofahrer. Höhere Attraktivität der City für Gäste und Besucher. Neue Perspektiven für die ansässige Wirtschaft. Positive Imageeffekte für die Stadt. Mehr Anbindung zwischen der Stadtmitte und den angrenzenden südlichen Stadtteilen. Und natürlich jeden Tag mehr Spaß und Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger der Fächerstadt.

Kurz: Die Kombilösung ist für Karlsruhe von unbezahlbarem Wert - und wird von Bund und Land bezuschusst.

Kostenprognose 2021

Die aktuelle Kostenfortschreibung und Kostenprognose für das Jahr 2021 mit Stand Februar 2017 wurde auf Basis einer neuen Systematik der Ermittlung und Bewertung erstellt. Zum einen wurden die Kosten auf einer detaillierteren Kostenartenebene betrachtet und auf deren Grundlage fortgeschrieben. Dies war durch den höheren Fertigstellungsgrad der Bauabschnitte sowie dem bekannten Vergabeergebnis der Rohbauarbeiten beim Teilprojekt Kriegsstraße möglich. Zum anderen wurden die Kosten angesichts der breiteren Kostenbasis einer wesentlich umfangreicheren Risiko- und Chancenanalyse unterzogen. Diese breitere Kostenbasis bietet angesichts der darin enthaltenen vermehrten Unwägbarkeiten Risiken aber auch Chancen (z.B. aus der Gegenrechnung von Ansprüchen gegenüber Dritten), die buchhalterisch nicht erfasst werden können.

Für die Kostenprognose wurden die aus technischer Sicht auf derzeitigem Kenntnis- und Bau­stand zukünftig noch eventuell bis zur Fertigstellung anfallende Kostenpotentiale geschätzt. Dabei kommen sowohl geschätzte Mehrkosten für Entschädigungszahlungen, geänderte Brandschutzmaßnahmen, Leitungs- und Provisorienarbeiten, baubetriebliches Gutachten sowie ein Risikopuffer für weitere Nachträge zum Ansatz.

Bewertung und Risikoklassifizierung der Gesamtbaukosten ("Szenario B")

Die Kostengruppen wurden in die Risikoklassen I - bereits beauftragte und veranschlagte Kosten -, II - Kostenbestandteile, die dem Grunde nach wahrscheinlich, in der Höhe jedoch unsicher und damit mit einer Bewertung versehen sind -, und III - Kosten, die dem Grunde und/oder der Höhe nach so unbestimmt sind, dass der Ausweis nur auf Grundlage einer Schätzung möglich ist - eingeteilt. Demnach ergeben sich Ansätze in einer Höhe von 685,4 Millionen Euro Gesamtbaukosten Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig, 214,2 Millionen Euro Gesamtbaukosten Stadtbahntrasse Kriegsstraße mit Straßentunnel und 899,2 Millionen Euro Gesamtbaukosten Kombilösung.

Bewertung der Gesamtbaukosten unter Chancen- und Risikogesichtspunkten ("Szenario C")

Eine andere Form der Darstellung ist die Betrachtung der Kostenpotentiale unter Hinzuziehung der Risiko- und Chancenpotentiale. Die Risikopotentiale wurden mit einem Wert von rund 186 Millionen Euro ermittelt. Diesen Risiken stehen Chancenpotentiale in Höhe von rund 107 Millionen Euro gegenüber. Nach dieser Vorgehensweise liegen die Gesamtbaukosten Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig bei 735,3 Millionen Euro dar, die Gesamtbaukosten Stadtbahntrasse Kriegsstraße mit Straßentunnel bei 230,2 Millionen Euro und die Gesamtbaukosten Kombilösung bei 965,5 Millionen Euro.

Gesamte Herstellungskosten

In den gesamten Herstellungskosten sind neben den Gesamtbaukosten auch die Kosten für die Finanzierung, die Personal- und die Marketingkosten enthalten. Auf der Basis der Gesamtbaukosten nach "Szenario B" liegen sie bei 1.035,9 Millionen Euro, auf der Basis der Gesamtbaukosten nach "Szenario C" bei 1.086,6 Millionen Euro.

Eigenleistungen des Vorhabensträgers

Bei der Ermittlung des fortgeschriebenen Finanzierungsbedarfs unter Einbeziehung des "Szenario C" werden bei prognostizierten Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 965,5 Millionen Euro die förderfähigen Kosten mit ca. 739,9 Millionen Euro in Ansatz gebracht. Hiervon entfallen verfahrenskonform 80 Prozent auf die Zuwendungsgeber Bund und Land. Der entsprechende Anteil des Vorhabenträgers mit 20 Prozent liegt hier demnach in einer Höhe von ca. 148,0 Millionen Euro. Hinzu kommen die in den Gesamtbaukosten enthaltenen nicht förderfähigen Kosten in einer Höhe von ca. 225,6 Millionen Euro. Der Eigenanteil nach GVFG beträgt demnach ca. 373,6 Millionen Euro. Mit den weiteren internen Kosten für Finanzierung, Personal und Marketing von ca. 121,1 Millionen Euro, die nach der Methodik des GVFG nicht Bestandteil des Antrags auf Bezuschussung sind - und daher auch in der Kostenschätzung 2004 nicht enthalten waren -, ermitteln sich die vom Vorhabensträger insgesamt zu finanzierenden Eigenleistungen aktuell in einer Höhe von rund 494,7 Millionen Euro.

Die 2003 gegründete KASIG ist ein Unternehmen der Stadt Karlsruhe und Bauherr für die Kombilösung.

Unten gut voran.