Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH
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Mit diesen Zahlen können Sie rechnen.

Höhere Leistungsfähigkeit des Stadtbahnnetzes. Verbesserter Verkehrsfluss für Autofahrer. Höhere Attraktivität der City für Gäste und Besucher. Neue Perspektiven für die ansässige Wirtschaft. Positive Imageeffekte für die Stadt. Mehr Anbindung zwischen der Stadtmitte und den angrenzenden südlichen Stadtteilen. Und natürlich jeden Tag mehr Spaß und Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger der Fächerstadt.

Kurz: Die Kombilösung ist für Karlsruhe von unbezahlbarem Wert - und wird zum größten Teil von Bund und Land finanziert.

Nach heutiger Kenntnis (Fortschreibung 12/2014) liegen die voraussichtlichen Baukosten, wie sie sich aus den Berechnungsgrundlagen des Gemeindeverkehrsfinanzierungs-Gesetzes (GVFG) ergeben, aktuell bei 756,1 Millionen Euro - für beide Teilprojekte zusammen. Davon entfallen auf den Stadtbahntunnel voraussichtlich 530,9 Millionen Euro, auf die Umgestaltung der Kriegsstraße 225,2 Millionen Euro. Ändern sich beispielsweise konjunkturell bedingt die Kosten für Baumaterialien, kann dies natürlich Auswirkungen auf die Kombilösung haben. Die Kosten können dann höher werden - aber auch niedriger. In jedem Fall unterliegen die Zahlen einer ständigen Überprüfung. Eine Prognose für 2019 vom Dezember 2014 geht davon aus, dass die Baukosten gemäß GVFG bei 818,3 Millionen Euro liegen werden - 593,1 Millionen Euro für den Stadtbahntunnel und 225,2 Millionen Euro für die Kriegsstraße. Werden darüber hinaus noch die Kosten für die Finanzierung der Kombilösung, die Lohnkosten für das Personal des Bauherren Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) und die Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit einbezogen, so liegt die Prognose für die sogenannten Gesamtherstellungskosten bei 897,3 Millionen Euro. Für Nachtragsleistungen, Mengenmehrungen, baubetriebliche Bewertungen, Unvorhergesehenes im maschinellen und im bergmännischen Vortrieb sowie für die Technische Gebäudeausrüstung wurde eine Risikobewertung vorgenommen: Sie liegt bei 40 Millionen Euro. Demgegenüber wurde für entfallende Leistungen und Optimierung des Bauablaufs auch eine Chancenbewertung vorgenommen: Sie liegt bei 10 Millionen Euro.

Der Bund beteiligt sich mit 60 Prozent an den förderfähigen Kosten, das Land Baden-Württemberg mit 20 Prozent. Die Zahlung der restlichen Kosten erfolgt über die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG). Die 2003 gegründete KASIG ist ein Unternehmen der Stadt Karlsruhe und Bauherr für die Kombilösung.

Unten gut voran.