Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH
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Zukunftsweisend für Karlsruhe: Die Kombilösung kommt!

Mehr Mobilität, mehr Shoppingspaß, mehr vom Leben. Eine Vision wird Wirklichkeit.

Warum die Kombilösung?

Auf direktem Kurs schnell rein in die City oder rasch raus in die Region – mit ihrem innovativen Konzept fahren die Karlsruher Straßenbahnen weltweit vorneweg. Und mitten durch die pulsierende Fußgängerzone. Im Schnitt jede Minute eine Bahn pro Richtung zu den Hauptverkehrszeiten. Und das bei drastisch steigenden Fahrgastzahlen. 1985 waren 55 Millionen Menschen mit dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) unterwegs. 2003 rund 100 Millionen. 2008 schon 170 Millionen und 2012 bereits 178 Millionen. Folge: Die Wartezeiten der Bahnen vor Haltestellen und Signalanlagen werden immer länger, die Kaiserstraße ist an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Nicht zu vergessen: Straßenbahn nach Straßenbahn – das stört beim Shoppen und Flanieren. Und ist ein Risiko. Gerade für ältere Menschen und Kinder. Darum die Kombilösung.

Was ist die Kombilösung?

Von 2018 an ein Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße. Und in Richtung Süden vom Marktplatz bis zur Augartenstraße – mit modernen, komfortablen und sicheren U-Haltestellen. In der Kriegsstraße ab 2019 eine Straßenbahntrasse zwischen Radwegen und Baumalleen. Unten ein durchgängiger Autotunnel vom Karlstor bis zum Mendelssohnplatz. Mit Ein- und Ausfahrten für den City- und Anliegerverkehr im Bereich Karlstor und Ettlinger Tor. Zwei Umbaumaßnahmen, die untrennbar zusammengehören und sich gegenseitig perfekt ergänzen. Das ist die Kombilösung. Interaktiver Streckenplan

Was bringt die Kombilösung für den KVV und seine Fahrgäste?

Durch den Stadtbahntunnel und die Bahntrasse in der Kriegsstraße wird das Netz des KVV deutlich leistungsfähiger. So kommen die Fahrgäste noch schneller, pünktlicher und sicherer ans Ziel. Für Bewohner, Berufspendler und Besucher der Stadt eine wichtige Verbesserung. Außerdem machen neue Trassen und höhere Kapazitäten den öffentlichen Personennahverkehr von Karlsruhe fit für die wachsenden Anforderungen der Zukunft. Das bringt die Kombilösung für den KVV und seine Fahrgäste.

Wie verändert die Kombilösung das Leben in der Stadt?

Endlich – eine echte Fußgängerzone in Karlsruhe! Vom Europaplatz bis zum Kronenplatz. Marktplatz inklusive. Ungestört shoppen? Oder lässig flanieren? Im Café genießen? Oder unter freiem Himmel feiern? Hauptsache, es macht Spaß – die schienenfreie Flaniermeile lässt alle Freiheiten. Und wird dadurch auch für die lokale Wirtschaft noch attraktiver. Auch die Kriegsstraße bekommt ein neues Gesicht. Und was für eins – mit einer begrünten Straßenbahntrasse zwischen Baumalleen. Mit jeder Menge Platz für Radfahrer und Fußgänger. Mit viel Wohlfühlatmosphäre für Anwohner. Und mit einer besseren Anbindung der Südstadt und Südweststadt an das Zentrum von Karlsruhe. So verändert die Kombilösung das Leben in der Stadt. Visionsfilm

Welche Beeinträchtigungen gibt es beim Bau der Kombilösung?

Eine Kombination aus modernster Tunnelbohrtechnik und offener Bauweise sorgt dafür, dass die Beeinträchtigung durch Baustellen gerade in der Kaiserstraße so gering wie möglich wird. Selbst im Bereich der neuen unterirdischen Haltestellen wird es höchstens für zwei bis drei Jahre einen teilweise offenen Baubereich geben. Die übrigen Arbeiten in der Kaiserstraße spielen sich weitestgehend unbemerkt von Anliegern, Geschäften und Fußgängern unter der Erde ab. Diese Beeinträchtigungen gibt es beim Bau der Kombilösung.

Wie kam die Kombilösung in Fahrt? Die Chronik zum Karlsruher Jahrhundertprojekt.

September 2002

Am 22. September 2002 entscheidet sich die Karlsruher Bevölkerung mit einer Mehrheit von 55,55 % für den Bau der Kombilösung.

Das amtliche Ergebnis im Detail:  
Wahlberechtigte: 202.391  
Wähler: 149.825 Gültige Stimmen: 148.468
Wahlbeteiligung: 74,03 % Ungültige Stimmen: 1.357
   
Ja-Stimmen: 82.475 Nein-Stimmen: 65.993
Stimmenanteil: 55,55 % Stimmenanteil: 44,45 %


Ab Oktober 2004

Beginn der Voruntersuchungen zum Bau der Kombilösung.

Mai 2003

Gründung der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als ein Unternehmen der Stadt Karlsruhe und Bauherr für die Kombilösung.

Ende 2004

Die Ergebnisse der Standardisierten Bewertung liegen vor, ein vom Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) vorgeschriebenes Verfahren zur gesamtwirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Untersuchung von ÖPNV-Projekten. Danach kann der Antrag auf Zuschuss nach dem GVFG gestellt werden.

Frühjahr 2005

Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Stadtbahntunnel. Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Straßenbahn in der Kriegsstraße".

09.01. bis 10.02.2006

Offenlage der Planungsunterlagen.

16.05. bis 18.05.2006

Möglichkeit zu Stellungnahmen nach Offenlage der Planungsunterlagen.

Dezember 2008

Planfeststellungsbeschluss bzw. Satzungsbeschluss des Bebauungsplans: Erlangen des Baurechts.

Unten gut voran.