Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Ab heute wird „Giulia“ abgebaut

Die Tunnelvortriebsmaschine "Giulia" wird ab dem heutigen Freitag (18. September) abgebaut: Während in der Zielgrube auf dem Kaiserplatz am Mühlburger Tor die Demontage des 120 Tonnen schweren Schneidrads sowie des dahinter liegenden Schilds beginnt, wird gleichzeitig der Nachläufer, auf dem die Aggregate und Versorgungseinrichtungen für Schneidrad und die Technik im Schild montiert sind, zurück durch die zwei Kilometer lange Tunnelröhre gezogen.

Am Durlacher Tor erfolgt die Demontage der Komponenten, die zurück an die Herrenknecht AG im badischen Schwanau gehen. Am Mühlburger Tor dauern mit dem Bewehren und der Betonage der Wände und der Sohlen die Arbeiten am westlichen Eingang zum Tunnel unter der Kaiserstraße an.

In der Lammstraße werden am Zugang "Süd" Aussteifungen eingebaut. Etwas weiter östlich an der Ecke zum Marktplatz wird die Baugrube über dem Deckel des Gleisdreiecks mit Erdreich verfüllt.

Die als zusätzliche Sicherung während des Erdaushubs der unterirdischen Haltestellen gedachte Havarieleitung wird rund um die Uhr aufgebaut: Derzeit wird das große blaue Wasserrohr zwischen der Ritter- und der Adlerstraße montiert.

Im Tunnelabschnitt zwischen der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor und der Rampe in der Durlacher Allee erfolgen der Einbau weiterer Sohlen sowie die Betonage der Wände.

Auf dem Marktplatz hat innerhalb der künftigen unterirdischen Haltestelle die Grundwasserabsenkung begonnen zur Vorbereitung auf den anstehenden Aushub des Erdreichs. Die "Andienöffnung", durch die das Sand-Kies-Gemisch von einem Bagger nach oben befördert wird, ist für diese Arbeiten jetzt startklar. In den nächsten Wochen werden im nördlichen Marktplatzbereich die Auffüllarbeiten fortgesetzt und der Vorverbau gezogen.

Im nördlichen Teil der Karl-Friedrich-Straße wird abschnittsweise die Oberfläche mit einer Asphaltdecke geschlossen. Ende September beginnen auch die Arbeiten an der "Trompete" - jenem Tunnelteil unter dem Kreuzungsbereich Karl-Friedrich- und Hebelstraße, in dem sich die zweigleisige Tunnelstrecke unter der Karl-Friedrich-Straße auf drei Gleise in der Haltestelle Marktplatz erweitert.

Im Nordkopf der Haltestelle Ettlinger Tor ist jetzt auch die letzte der drei Sohlen betoniert. Aktuell erfolgen hier die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten für die Druckschleuse - dem Einstieg in den Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße, der bergmännisch mit höherem Luftdruck zur Vermeidung von eindringendem Grundwasser ausgebrochen wird. Am künftigen Kombibauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor hat die Herstellung der Hochdruckinjektions-Sohle begonnen.

Während weiter Auftriebsanker für die Sohle im Tunnelabschnitt der Ettlinger Straße südlich der Baumeister-/Hermann-Billing-Straße eingebracht werden, stehen an der Haltestelle Kongresszentrum noch die Betonagen der letzten Deckel an. Innerhalb der nächsten beiden Wochen ist der Deckel dieser oberflächennahen Haltestelle mit Ausnahme der Aufbauten für die Zugänge und Lichtschächte komplett fertiggestellt.

Im südlichen Rampenbereich der Ettlinger Straße werden die letzten Hochdruckinjektions-Sohlen hergestellt.

Unten gut voran.