Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Am Ettlinger Tor beginnt der Bau des Nordkopfes der Haltestelle

Im Bereich der heutigen Kreuzung Ettlinger Tor wird die künftige unterirdische Haltestelle „Ettlinger Tor“ errichtet. Sie besteht aus den drei Teilen Nordkopf, Kombi-Bauwerk und Südkopf.

Am 30.Mai wird mit der Herstellung des Nordkopfes begonnen. Der Nordkopf wird im Süden durch den Kriegsstraßentunnel begrenzt und erstreckt sich etwa 60 Meter nach Norden. Der Nordkopf beinhaltet den unterirdischen Anschluss zum ECE-Center und dient zudem als Startgrube für den bergmännischen Vortrieb des Tunnels in der Karl-Friedrich-Straße.

Den in der nächsten Woche beginnenden Arbeiten gingen seit Januar 2011 im Bereich der geplanten Haltestelle bereits umfangreiche Umverlegungsarbeiten von Kanälen und Versorgungsleitungen voraus. Die Rohbauarbeiten an der Haltestelle beginnen nach Herstellung der Baustelleneinrichtungsfläche mit dem Einbringen des Vorverbaus (Spundwände) auf der Ostseite. Danach kann die im Baufeld befindliche Fernwärmetrasse außerhalb des Baufeldes verlegt werden. Im Westen wird zeitgleich eine Abwasser-Druckleitung unmittelbar am Gebäude des Einkaufszentrum ECE verlegt, um die Entwässerung der Kriegsstraßenunterführung während der Bauphase zu gewährleisten. Zudem müssen die im Osten und Westen neu verlegten Abwasserkanäle an den Hauptsammler in der Karl-Friedrich-Straße angebunden werden. Im Anschluss erfolgt im Bereich der Baugrubenumschließungen der Oberflächenabtrag und die Kampfmittelsondierungen.

In weiteren Arbeitsschritten folgen die Baugrubenumschließungen auf der Ost- und Westseite, danach die Düsenstrahlverfahren-(DSV)Sohle und im Anschluss der Deckel des Bauwerks. Alle Arbeiten finden unter laufendem Stadtbahnbetrieb statt. Die Baugrubenumschließung und die DSV-Sohle werden im Gleisbereich ausgespart. Diese Arbeiten werden als Lückenschluss in der Sperrung des Südabzweigs ausgeführt.

Die Arbeiten erfolgen analog zu den bereits begonnen Haltestellen in der Kaiserstraße von der Arbeitsebene aus, also in einer Tiefe von etwa 50 Zentimeter bis zwei Meter unter der Geländeoberkante. Die Gesamtmaßnahme dauert bis zur geplanten Sperrung des Südabzweigs bis Mitte 2012 an.

Unten gut voran.