Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Am Europaplatz kommt bereits die „Sauberkeitsschicht“

Am Europaplatz ist der Einbau des Deckels der künftigen unterirdischen Haltestelle mit dem bereits erfolgten "Abstemmen" der Bohrpfähle sowie dem derzeit laufenden Einbau der "Sauberkeitsschicht" absehbar: Auf der "Sauberkeitsschicht" wird ab Montag die Bewehrung aufgebaut, auf die wiederum die Betonage folgt und damit die Herstellung des Deckels auf der Nordseite des Europaplatzes. Ist der Deckel fertig, so wird das Baufeld mit Erdreich aufgefüllt, damit in den Pfingstferien die Gleise wieder dorthin gelegt werden können, wo sie bis zum Baubeginn im Januar 2010 lagen. Im September schließlich steht dann auch nach dem Bau der Bahnsteige wieder die Haltestelle Europaplatz zur Verfügung - dann allerdings barrierefrei.

Während westlich vom Europaplatz derzeit die Festigkeit des im Bereich des Zielschachts für die Tunnelvortriebsmaschine hergestellten Dichtblocks geprüft wird, ist weiter östlich im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße der Baufortschritt ebenfalls schon deutlich erkennbar: An der Straßenecke Kaiserstraße/Lammstraße - hier wurde in der vergangenen Woche der Deckel hergestellt - werden bereits Gas-, Wasser- und Fernwärmeverlegungen neu verlegt, um danach auch hier die Oberfläche endgültig schließen zu können. Bis etwa September werden Fußgänger in der Kaiserstraße zwischen Lammstraße und Ritterstraße allerdings nur den Steg entlang der nördlichen Gebäudefassaden nutzen können, da in der Kaiserstraßen-Mitte Spundwände gezogen werden und damit direkt an den Straßenbahngleisen gearbeitet wird.

In der südlichen Waldhornstraße am Berliner Platz werden die Lichtschächte für die Häuser gebaut - ein weiterer Schritt, um auch an dieser Stelle die Arbeiten an der Oberfläche zu beenden und sämtliche Fahrbahnen und die Gehsteige wieder uneingeschränkt nutzbar zu machen. Am Durlacher Tor werden die Aushubarbeiten unter dem Deckel in der nächsten Woche ebenso fortgesetzt wie die Ankerarbeiten an den Wänden; östlich der späteren Haltestelle biegen die Arbeiten an der Hochdruckinjektionssohle für die Rampe allmählich auf die Zielgerade ein.

Auf dem Südabzweig zwischen Marktplatz und der Ettlinger Straße bis zur Höhe der Augartenstraße stehen unverändert die Schlitzwandarbeiten am Marktplatz im Mittelpunkt. Am Ettlinger Tor wird die HDI-Sohle hergestellt. Auch im Baufeld für die künftige unterirdische Haltestelle Kongresszentrum sowie unter der derzeit für den Straßenbahnverkehr gesperrten Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und der Hermann-Billing-Straße beginnen nach Abschluss der Kampfmittelsondierung und dem Bergen der Weltkriegsbombe am vergangenen Montag die Schlitzwandarbeiten.

Unten gut voran.