Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Am Mühlburger Tor und in der Ludwig-Erhard-Allee teilweise Entspannung für Autofahrer

Am Mühlburger Tor hat sich nach Abschluss der Kanalarbeiten im Vorfeld des Rampenbaus für die Kombilösung die Verkehrssituation auf der Südseite der Kaiserallee entspannt: Seit Beginn der zurückliegenden Woche stehen den Autofahren dort wie gewohnt wieder alle Fahrspuren zur Verfügung, auch die Hans-Sachs- und die Lessingstraße sind ohne Einschränkungen befahrbar. Seit Mitte dieser Woche stehen den die Ludwig-Erhard-Allee in Richtung Osten nutzenden Autofahrern unmittelbar hinter dem Abzweig der Kapellenstraße ebenfalls wie gewohnt wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Allerdings führt die rechte Fahrspur über die bisher nur zur Andienung des Supermarktes und zum Ein- und Ausfahren des Parkhauses vorhandene Erschließungsstraße.

Der Fortschritt bei den Arbeiten an der Kombilösung ist auch auf den einzelnen Baufeldern deutlich erkennbar: Am Europaplatz hat in einem ersten Teilbereich die Bewehrung für den Deckel auf der Nordseite begonnen, damit Ende nächster Woche dort die Betonage erfolgen kann. Neben Maßnahmen zur Qualitätssicherung an der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße wird dort auch bereits der an der Ecke Kaiserstraße /Lammstraße hergestellte Deckel überschüttet und die Gas-, Fernwärme- und Abwasserleitungen neu auf dem Deckel verlegt. Dort, wo künftig die Haltestelle ins unterirdische Gleisdreieck übergeht, sind inzwischen auch nahezu alle Schlitzwandlamellen hergestellt.

Während am Kronenplatz Pflasterarbeiten im Bereich des Südwestzugangs der künftigen unterirdischen Haltestelle vorgenommen und gleichzeitig in der südlichen Waldhornstraße die Arbeiten an den Hausanschlüssen sowie den Keller-Lichtschächten für die dortigen Gebäude fortgesetzt werden, wird am Durlacher Tor weiter das Erdreich unter dem fertiggestellten Deckel der Haltestelle ausgehoben und parallel dazu die Wände verankert. Auf dem kurzen Tunnelstück zwischen Haltestelle und Rampe wird auf dem Deckel die Baugrube aufgefüllt; Qualitätssicherung steht in jenen Teilen der Rampe im Mittelpunkt, in denen die Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) bereits hergestellt wurde.

Auf dem Südabzweig wird ebenfalls mit Hochdruck gearbeitet: Die Schlitzwände im Bereich des in den Marktplatz hineinreichenden westlichen Teil des Gleisdreiecks sind fertiggestellt, so dass in den nächsten Wochen sich der große Greifer umfassend auf die Schlitzwände an der künftigen Marktplatz-Haltestelle konzentrieren wird. Die HDI-Sohle südlich des Ettlinger Tors ist fertig, nördlich wird an der HDI-Sohle rund um die Uhr gearbeitet. Die vier Lamellen der Schlitzwand unter der Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße sind ebenfalls schon hergestellt, so dass in den nächsten Tagen die HDI-Sohle "gedüst" werden kann: Auf dieses U-förmige Bauwerk wird schließlich bis zur Woche vor Ostern die Behelfsbrücke für die Straßenbahngleise gelegt. Auf dem Baufeld für die künftige unterirdische Haltestelle Kongresszentrum entstehen die Leitwände, so dass auch hier schon der Schlitzwandgreifer anrücken kann.

Unten gut voran.