Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

An der Haltestelle Marktplatz beginnt der Bau der Sohle

Am Marktplatz ist die Endtiefe bis auf einen kleinen Rest erreicht – die Haltestelle wird mit drei Gleisen die größte der insgesamt sieben neuen unteririschen Kombilösungs-Haltestellen sein. (1)
Dreieck: Gut zu erkennen nach den ersten Aushubarbeiten von Erdreich ist das künftige Gleisdreieck unter dem Marktplatz. (2)
Oben die Straßenbahn, unten die Bagger, die den Weg freimachen: Auch unter den Hilfsbrücken, die auf Höhe der Baumeister-/ Hermann-Billing-Straße die Ettlinger Straße queren, läuft der Aushub, so dass der Blick bereits bis zum Südkopf der Haltestelle Ettlinger Tor reicht. (3)
Durchbruch: Die Schottwände, die die Haltestelle Kongresszentrum vom sich nördlich und südlich erstreckenden Tunnel trennten, werden abgebrochen, so dass der Aushub in der Haltestelle erfolgen kann. (4)

Am Marktplatz hat der Aushub von Erdreich innerhalb des unterirdischen Haltestellenbauwerks bis auf Reste sein Ende gefunden: Seit Mittwoch steht bereits ein Kran auf dem Marktplatz, der das für den Bau der endgültigen Sohle und der Wände benötigte Material durch die Andienöffnung nach unten zu den Arbeitern heben wird. Zudem entsteht abschnittsweise auch die Sauberkeitsschicht, auf der die Bewehrung für die Sohlenherstellung aufgebaut wird.

Auch an den anderen Haltestellen entlang der Kaiserstraßen-Achse macht der Aushub von Erdreich Fortschritte: Am Europaplatz wird die innerhalb des Haltestellen-Bauwerks liegende Tunnelröhre Stück für Stück abgebrochen, in der Lammstraße und im Bereich des angrenzenden Gleisdreiecks wird die Tunnelröhre innerhalb der Haltestelle und des Gleisdreiecks bereits verfüllt, bevor sie Stück für Stück abgebrochen wird. Am Kronenplatz beginnt der Aushub am Montag.

Am Mühlburger Tor wird es ab Montag - bedingt durch die Arbeiten am südlich der Rampe gelegenen Umfahrungsgleis sowie das Wiederherstellen der Straßenentwässerung in der südlich der Kreuzung gelegenen Reinhold-Frank-Straße - für die Autofahrer eng: In Nord-Süd-Richtung und umgekehrt steht nur jeweils eine Fahrspur zur Verfügung, auch stadteinwärts geht es in der Kaiserallee enger zu als gewohnt. Im Tunnelabschnitt zwischen der Kreuzung und dem Westende der Tunnelröhre werden weiterhin die Wände betoniert.

Am östlichen Ende des Stadtbahntunnels unter der Kaiserstraße wurde die letzte Tunneldecke zwischen der Haltestelle Durlacher Tor - in der nach wie vor die endgültige Sohle hergestellt wird - und der Rampe betoniert. Jetzt kann die Auffüllung mit Erdreich abgeschlossen werden.

In der Baugrube der Haltestelle Lammstraße südlich der Kaiserstraße wird am Innenleben des künftigen Fahrgastzugangs gearbeitet: Decken und Brüstungen werden hergestellt.

Der "Sabine"-Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße wird in Schichten rund um die Uhr vorgetrieben. Bisher wurden etwa 13 Meter der "Kalotte" - des oberen, zuerst zu bauenden Teils der Tunnelröhre - hergestellt.

Auf dem Südabzweig im nördlichen Teil der Karl-Friedrich-Straße finden die Injektionen von Feststoff und Weichgel zur Vorbereitung des Bodens für den bergmännischen Ausbruch des "Sabine"-Tunnels voraussichtlich in der übernächsten Woche ihr Ende.

Beim Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor werden die Schlitzwände verankert. Im Anschluss kann mit dem Aushub des Erdreichs bis auf Höhe der Zwischendecke - also der Decke, die den Autotunnel vom darunter liegenden Stadtbahntunnel trennt - begonnen werden. Im Südkopf der künftigen unterirdischen Haltestelle Ettlinger Tor laufen ab nächster Woche die Bewehrungsarbeiten für den letzten Abschnitt der endgültigen Sohle.

Im südlich sich an die Haltestelle Ettlinger Tor anschließenden Tunnelabschnitt zwischen Kriegsstraße und der Kreuzung der Ettlinger mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße wird am Bau der endgültigen Sohlen und der Wände gearbeitet. Auch die erste Decke wird in Kürze in Angriff genommen.

Im Tunnelabschnitt südlich der Kreuzung erfolgt ebenso wie in der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum der Aushub des Erdreichs bis auf acht Meter Tiefe. Im sich südlich anschließenden Tunnelabschnitt ist beim Aushub von Erdreich die Endtiefe erreicht, so dass auch hier das Herstellen der endgültigen Sohle nach dem Auftragen von Spritzbeton auf die Schlitzwände und dem Einbau der Sauberkeitsschicht starten kann. An der Rampe bis zur Augartenstraße werden die endgültigen Wände gebaut.

Unten gut voran.