Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Arbeiten am Mühlburger Tor sind im Zeitplan

Tunnelabschnitt südlich des Ettlinger Tors, in dem jetzt der Aushub des Erdreichs bis auf Endtiefe erfolgt.

Am westlichen und am östlichen Ende des Stadtbahntunnels unter der Kaiserstraße laufen die Arbeiten an der Kombilösung derzeit auf Hochtouren: Am Mühlburger Tor liegt die Rückverlegung der Straße auf die Mitte der Kreuzung im Plan. Somit können die Autos spätestens ab 25. Oktober wieder auf geradem Weg das Mühlburger Tor passieren. Sowohl das spätere nördliche wie auch das südliche Umfahrungsgleis für die Rampe sind im Kreuzungsbereich eingebaut. Sobald die Autos wieder direkt über die Kreuzung rollen, wird das Erdreich aus dem Tunnelabschnitt zwischen Kreuzung und Zielschacht ausgehoben.

Am Durlacher Tor sind die Bauarbeiter schon weiter: Im Tunnelabschnitt zwischen der Haltestelle und der Rampe sind nur noch zwei Sohlen zu betonieren. Für die Deckenbetonage wird bereits an der Schalung gearbeitet. Vom Durlacher Tor erstreckt sich die Havarieleitung inzwischen vollständig über den Kronenplatz, die Lammstraße - hier wird an den Zugängen Süd und Nord gearbeitet - bis zum Europaplatz, auf dem über der Andienöffnung, durch die das Erdreich ausgehoben wird, derzeit das Baufeld eingerichtet wird. Zudem wird das Abpumpen des noch im unterirdischen Haltstellenbauwerk befindlichen Grundwassers vorbereitet.

An der Nordwestecke und am Nordrand vom Marktplatz erfolgt der Einbau des Gleises, das später auf der Südseite für die Rückverlegung der Bahntrasse in die Mitte der Kaiserstraße benötigt wird. Vor der Stadtkirche sind die Stufen jetzt wieder am alten Platz, so dass auch hier etwas mehr Platz für Passanten entstanden ist. Weitgehend "unsichtbar" erfolgt in der künftigen unterirdischen Haltestelle Marktplatz der Aushub des Erdreiches - nur die an der "Andienöffnung" vor der Rathauspforte vorfahrenden LKW künden von den Baggerarbeiten in der Tiefe.

Im Bereich der "Trompete" - dem Tunnelabschnitt unter dem Kreuzungsbereich Karl-Friedrich- und Hebelstraße, in dem sich die zweigleisige Tunnelstrecke unter der Karl-Friedrich-Straße auf drei Gleise in der Haltestelle Marktplatz erweitert - schreiten die vorbereitenden Arbeiten zum Freimachen des Baufelds und zur Leitungserkundung voran. Weil für die Injektion von Weichgel und Feststoff das Baufeld noch etwas ausgeweitet werden muss, wird ab Montag (19. Oktober) die Hebelstraße nur noch als Einbahnstraße von der Lammstraße in Richtung Kreuzstraße befahrbar sein. Auch im Bereich des Rondellplatzes erfolgen Arbeiten zum Freimachen des Baufelds und zur Leitungserkundung.

Im Nordkopf der Haltestelle Ettlinger Tor wird, nachdem die Wände für die Druckschleuse bereits fertiggestellt sind, mit Hochdruck an der Schleusendecke gearbeitet. Im Südkopf erfolgt mittlerweile der Aushub bis auf die Endtiefe. Die Schlitzwand, die den Südkopf vom Tunnelabschnitt zwischen Haltestelle Ettlinger Tor und Kreuzung Baumeister- und Hermann-Billing-Straße trennte, wird abgebrochen; zeitgleich erfolgt der Aushub von Erdreich in diesem späteren Tunnelbereich ebenfalls bis auf die Endtiefe.

Während im Tunnelabschnitt zwischen Baumeister- und Hermann-Billing-Straße und der Haltestelle Kongresszentrum noch der Pumpversuch zur Qualitätssicherung läuft, wird in der nächsten Woche der letzte Haltestellendeckel betoniert. Im sich südlich daran anschließenden Tunnelabschnitt wird Erdreich ausgehoben. Am Rampenbeginn auf Höhe der Augartenstraße erfolgt ab Montag der Aushub bis auf die Endtiefe.

Unten gut voran.