Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Bauzaun-Plakate und eine Spende für „EFI“

Da kam bei allen Beteiligten Freude auf: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Karlsruher Vereins "EFI - Eltern und Freunde für Inklusion" stellte die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup heute (Mittwoch, 30. September) am Karlsruher Marktplatz eines von zwei Plakaten vor, die auf die Arbeit der privaten Initiative aufmerksam machen. Und nicht nur das: Im Rahmen des Festes zum Durchschlag der Tunnelvortriebsmaschine wurde durch die Arge Stadtbahntunnel und anschließend auch im Informationspavillon "K." durch die KASIG mittels einer "Pfennigquetsche" - einem mechanischen Automat, der aus einer herkömmlichen Münze eine Gedenkmünze prägt - um eine Spende für "EFI" gebeten. Die dabei gesammelten 330 Euro wurden ebenfalls heute an "EFI" übergeben.

Oberbürgermeister Dr. Mentrup würdigte denn auch die "tolle Arbeit" des Vereins "EFI", der sich aktiv in die Inklusionsdebatte einbringt, das Thema "mit Leidenschaft in die Öffentlichkeit trägt und trotz des schwierigen Verlaufs dieser Diskussion für Lebenslust steht bei der Gemeinsamkeit von Menschen mit und ohne Behinderungen". Der Oberbürgermeister findet es "schön, dass wir jetzt die beiden Plakate am Marktplatz und am Ettlinger Tor haben: Denn die Gesellschaft kann von der Inklusion nur profitieren." Dr. Isolde Brod-Rickmann, Vorsitzende von "EFI", verglich die Arbeit der KASIG mit derjenigen ihres Vereins: "Die KASIG verbessert die Infrastruktur, damit die Menschen besser von A nach B kommen - und auch wir versuchen, die Menschen ans Ziel kommen zu lassen." Das allerdings sei "ein langer Weg, bei dem wir noch längst nicht am Ziel angekommen sind." Ausdrücklich dankte sie OB Dr. Mentrup für seine Begleitung von "EFI", auch den Mitstreitern Georg Schweitzer alias "Clown Schorsch" und Sören Anders vom Restaurant "Anders auf dem Turmberg" und natürlich KASIG-Geschäftsführer Uwe Konrath und dem Gesamtprojektleiter der Arge Stadtbahntunnel, Harald Burgstaller, die Plakat und Spende erst möglich gemacht hatten.

Unten gut voran.