Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Betonage der Bodenplatten in den Haltestellen kommt voran

Da funkt es: Am Kronenplatz wird der erste Bodenplattenabschnitt bewehrt und nächste Woche betoniert. (1)
Da geht es rund: Im Gleisdreieck nördlich der Haltestelle Marktplatz steht die zweite Bodenplattenbetonage bevor. (2)

Die Betonage der endgültigen Bodenplatten in den künftigen Haltstellen des Stadtbahntunnels der Kombilösung kommt Abschnitt für Abschnitt voran: Im Bauwerk Gleisdreieck und Haltestelle Lammstraße steht nach der Betonage des ersten Bodenplattenabschnitts im östlichen Teil des Gleisdreiecks in der nächsten Woche die Betonage eines weiteren Sohlenabschnitts im südlichen Teil des Gleisdreiecks im Anschluss an die Haltestelle Marktplatz an. In der übernächsten Woche ist dann die Bodenplattenbetonage am westlichen Ende der Haltestelle Lammstraße geplant. In den Abschnitten dazwischen gehen der Erdaushub und die nächtlichen Spritzbetonarbeiten kontinuierlich weiter. Am Kronenplatz steht in der nächsten Woche auch schon die Betonage des ersten Bodenplattenabschnitts - am westlichen Ende der Haltestelle - an, während gleichzeitig der Erdaushub und die Spritzbetonarbeiten für die freigelegten Schlitzwände andauern.

An der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor steht der Bau des Fahrgastzugangs Südwest - also des Haltestelleneingangs direkt vor der Brunnenstraße - an: Dazu ist die Südseite der Kaiserstraße zwischen Kronenplatz und Durlacher Tor für noch etwa eine Woche gesperrt, um durch die in dieser Zeit erfolgende Straßenverschwenkung zwischen Brunnen- und Kapellenstraße den Platz zum Bauen zu erlangen. Am Durlacher Tor beginnen zudem in der übernächsten Woche auch die Bewehrungsarbeiten, um die zweite Andienöffnung, durch die Mitte August 2014 das Schneidrad für die Tunnelvortriebsmaschine eingehoben wurde, mit einem Stahlbetondeckel zu verschließen.

Der Deckel in der Andienöffnung über dem ehemaligen Zielschacht auf dem Kaiserplatz am Mühlburger Tor ist inzwischen fertiggestellt. Hier steht jetzt noch der Einbau eines Treppenhauses an, damit später die Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe Karlsruhe die Betriebsräume erreichen können, die sich im Zielschacht befinden. Die Räume nehmen später einen Teil der Technik für den unterirdischen Bahnbetrieb auf.

Oberirdisch wird auf der Nordseite Mühlburger Tor bis etwa Anfang Dezember an der Herstellung der Straßenoberfläche gearbeitet. Am östlichen Ende des Tunnels unter der Kaiserstraße - südlich der Rampe in der Durlacher Allee - beginnt nächste Woche das Tiefbauamt mit der Herstellung eines neuen Gehwegbelags. Die Leitungsarbeiten auf der Nordseite dauern an.

Im Südabzweig werden nach wie vor für die in offener Bauweise herzustellenden Tunnelabschnitte Wände gebaut, Decken betoniert und diese dann mit Erde überschüttet. Ziel ist, dass die Stahlbetonarbeiten in diesem Jahr weitestgehend abgeschlossen werden und ab Beginn des neuen Jahres die Oberfläche der Ettlinger Straße gestaltet wird.

Der Straßenbahnverkehr entlang der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße läuft wieder nach Plan: Nach dem erfolgreichen Ausbau der provisorischen Straßenbahnbrücken im Bereich der Kreuzung mit der Ettlinger Straße haben die Gleise einen festen Unterbau erhalten, der auf der Decke des Bahntunnels aufgebaut wurde. Auf der Ostseite der Kreuzung hat jetzt der Straßenbau für den "Endzustand" begonnen.

Endgültige Stationswände entstehen in der Haltestelle Marktplatz, im Südkopf Ettlinger Tor und im Kongresszentrum. Auch im Bereich der Rampe in Höhe der Augartenstraße entstehen Wände. Im Kombibauwerk werden die Wände für den Autotunnel Kriegsstraße betoniert.

Unter der Karl-Friedrich-Straße wurde der erste der beiden Rohrschirme, der den Vortrieb auf den letzten 25 Meter des Tunnels schützen wird, fertiggestellt, so dass voraussichtlich Ende der Woche der Vortrieb im linken Kalottenbereich fortgesetzt werden kann.

Unten gut voran.