Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Bis Jahresende erreicht die Kombilösung noch wichtige Zwischenziele

Die Kombilösung biegt bei den Arbeiten an den künftigen unterirdischen Haltestellen mit Hochdruck in die letzte Arbeitswoche für dieses Jahr ein: Auf dem Marktplatz und im Bereich nördlich des Ettlinger Tors laufen die Kampfmittelsondierungen, die vor der Jahreswende abgeschlossen sein werden. Mitte Januar beginnen dann die Spezialtiefbauarbeiten. Dann wird auch die Rathaustreppe entfernt, da die östlich der Pyramide platzierte künftige unterirdische Haltestelle Marktplatz nah an die Bebauung auf der Westseite des Marktplatzes herankommt. Im weiteren Verlauf des Südabzweigs sind in der Ettlinger Straße die Schienen inzwischen komplett entfernt, so dass auch hier die oberflächennahen Arbeiten beginnen können.

Auch am Mühlburger Tor ist ein Zwischenziel in Sicht: In der kommenden Woche sollen dort die Schlitzwände für den Zielschacht fertiggestellt sein, aus dem im übernächsten Jahr die Tunnelbohrmaschine nach ihrer etwa 220 Tage dauernden "Fahrt" ab Oktober 2014 unter der Kaiserstraße geborgen wird. Ebenso finden die Arbeiten an der Hochdruckinjektionssohle im Nordteil des Europaplatzes noch im Dezember ihren Abschluss - 90 Prozent der Sohle sind aktuell "gedüst". Während in einem Teilbereich des Baufelds Lammstraße "Zwickel" hergestellt werden (sie dichten die "Nahtstellen" zwischen zwei Drehbohrpfählen ab) und die Sohle gedüst wird, laufen östlich davon Richtung Marktplatz die Vorbereitungen für den im Januar 2014 beginnenden Schlitzwandbau für diesen Teil der künftigen unterirdischen Haltestelle sowie für den westlichen Teil des unterirdischen Gleisdreiecks.

Bei der im Spezialtiefbau erfolgreich abgeschlossenen Haltestelle Kronenplatz stehen rund um den Berliner Platz die aufwendigen Restarbeiten im Mittelpunkt: Der Kanalbau in der südlichen Waldhornstraße findet mit Abschluss dieser Woche sein Ende, so dass gleich anschließend die Stadtwerke ihre Hausanschlüsse endgültig herstellen können und die Häuser auch ihre Lichtschächte wieder erhalten. Darauf folgen dann die Pflasterarbeiten am Gehweg, wie sie derzeit bereits im nordwestlichen Teil des Berliner Platzes im Eingangsbereich der Fußgängerzone begonnen haben. In der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor geht der Aushub unter Teilen des fertiggestellten Deckels ebenso weiter wie die Herstellung der Hochdruckinjektionssohle für die Rampe in der Durlacher Allee.

Unten gut voran.