Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Dank verstärktem Beton und Erdreich als Auflast kann "Giulia" morgen wieder loslegen

Am nördlichen Rand des Marktplatzes laufen die Vorbereitungen für die Weiterfahrt der Tunnelvortriebsmaschine "Giulia": Nachdem im Bereich der Haltestelle Lammstraße an der Ecke Kaiserstraße/Lammstraße und im westlichen Teil des Gleisdreiecks auf der Nordwestecke vom Marktplatz die zur sicheren Durchfahrt von "Giulia" verstärkten Sauberkeitsschichten aus Beton eingebaut wurden, werden die Gruben mit Erdreich als Auflast verfüllt. Damit ist der Weg frei für die Weiterfahrt von "Giulia", die am morgigen Samstag (7. März) in den östlichen Teil des Bauwerks Gleisdreieck einfahren wird. Gleichzeitig laufen am Marktplatz auch die Bewehrungsarbeiten für den nördlichsten Block der künftigen unterirdischen Haltestelle: Die Betonage des Teildeckels in unmittelbarer Nähe zur Pyramide erfolgt ab 12. März bis in die Morgenstunden des 13. März.

Am Mühlburger Tor wird der Umbau zur neuen Verkehrsführung für Autos Zug um Zug fortgesetzt: Am nächsten Wochenende (Samstag, 14. und Sonntag, 15. März) wird die Stephanienstraße und auch die Ausfahrt der Kaiserstraße nach Westen zur Kreuzung Mühlburger Tor wegen Fahrbahnarbeiten komplett gesperrt.

Östlich der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor wird der Aushub in dem kurzen Tunnelabschnitt zwischen Haltestelle und Rampe fortgesetzt; im Baufeld für die Rampe wird die Sohle abschnittsweise betoniert.

Beim Bau des Südabzweigs wird in der Karl-Friedrich-Straße fortwährend eine Bohrung nach der anderen ins Erdreich gesetzt, um durch die Bohrlöcher Feststoff und Weichgel zur Vorbereitung auf den bergmännischen Bau dieses 250 Meter langen Tunnelstücks zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor einzupressen.

Am Ettlinger Tor nördlich der Kriegsstraße ist der Aushub unter dem Deckel der Haltestelle bis auf die zweite Ankerlage abgeschlossen. Mit deren Herstellung wurde bereits begonnen. Gleichzeitig wird auch am Zugang Nordwest gearbeitet. Der Aushub südlich der Kriegsstraße - ebenfalls bis hinunter auf die zweite Ankerlage - wird noch in dieser Woche abgeschlossen. Beim Kombibauwerk entfernen Bagger mit Meißeln noch die Wände der früheren Kriegsstraßen-Unterführung bis zum Grundwasser-Niveau. Anschließend wird die Baugrube geflutet und die Reste der Wände sowie die Sohle rückgebaut.

In der Ettlinger Straße werden noch Schlitzwände zwischen Ettlinger Tor und der künftigen Haltestelle Kongresszentrum hergestellt. Im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum beginnt die Herstellung der Sohle mit den Bohrungen für die Weichgelinjektionen: Zwischen 7. und 18. April schließen sich die geräuscharmen Verpressarbeiten rund um die Uhr an. Die Injektion des Weichgels muss ohne zeitliche Unterbrechung erfolgen, um eine lückenlose dichte Sohlenherstellung zu gewährleisten. In den sich südlich an die Haltestelle anschließenden Baufeldern für den Tunnelabschnitt und die Rampe läuft das "Eindüsen" der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle).

Unten gut voran.