Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Die Rampen im Osten und Westen machen gute Fortschritte

Aushubarbeiten direkt unter der Kreuzung Mühlburger Tor (1) und die Arbeiten am Zielschacht (2): Der überstehende Tunnelring ist abgebrochen, für die Betonage der Sohle laufen die Vorbereitungen.

Die beiden Tunnelrampen in der Durlacher Allee und am Mühlburger Tor sowie die sich jeweils daran anschließenden Tunnelabschnitte machen gute Fortschritte: Während am Durlacher Tor Wände und Sohle der Rampe bereits komplett betoniert sind, der Tunnel bis zur künftigen Haltestelle Durlacher Tor jede Woche in offener Bauweise um zehn Meter "wächst" und in der Haltestelle bereits der Bau der Sohle bevorsteht, sind bis auf 20 Meter auch die Rampenwände am Mühlburger Tor fertiggestellt. Außerdem erfolgt unter der Kreuzung der Aushub unter dem Tunneldeckel, östlich davon in Richtung Kaiserplatz werden bereits die letzten Ankerarbeiten am Mühlburger Tor vorgenommen. Der Zielschacht erhält ab der nächsten Woche seine endgültige Sohle. Unter dem Europaplatz ist das westliche Metallschott, das die Haltestelle gegen die Tunnelröhre abdichten wird, bereits montiert und abgedichtet. In etwa zwei Wochen erfolgt dann der Baubeginn für das östliche Schott.

Während im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße und des Gleisdreiecks auf der Ecke zum Marktplatz noch an der Wiederherstellung der Oberfläche gearbeitet wird, wurde am Treppenabgang Süd in der Lammstraße in dieser Woche die letzte Aussteifung - diesmal unter Wasser - eingebaut. Rund um den nördlichen Fahrgastzugang sind noch Leitungsarbeiten im Gange.

Unter dem Marktplatz geht der Aushub unter dem Deckel der größten der künftigen unterirdischen Haltestellen weiter. Zudem erfolgen am Nordrand Leitungs- und Kanalbauarbeiten parallel zur Wiederherstellung der Oberfläche.

In der Karl-Friedrich-Straße gehen die Leitungserkundungen weiter, nachdem ein Kampfmittelverdacht an der Kreuzung mit der Hebelstraße ausgeräumt werden konnte. Südlich vom Rondellplatz ist von den 216 Bohrungen, die dort für das Einbringen von Feststoff und Weichgel notwendig sind, bereits die Hälfte geschafft.

Im Nordkopf des Ettlinger Tors wird an der Druckschleuse jetzt die maschinentechnische Drucklufteinrichtung montiert. Durch die Schleuse müssen beim bergmännischen Bau des Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße alle Arbeiter, die Geräte und auch das abgebaute Material, da im Tunnel unter Überdruck gearbeitet wird, um das Grundwasser aus dem Abschnitt fernzuhalten.Im Kombibauwerk Ettlinger Tor gehen die restlichen Arbeiten an der Hochdruckinjektions-Sohle voraussichtlich bis in die erste Dezemberwoche weiter, während im Südkopf der restliche Erdaushub bis auf die Endtiefe erfolgt.

Südlich daran im Tunnelabschnitt zwischen Ettlinger Tor und der Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße ist das Erdreich auf etwa 80 Meter Länge annähernd bis auf die Endtiefe ausgehoben. Die Schlitzwände werden hier jetzt mit einer Spritzbetonschicht versehen. Südlicher in diesem Tunnelabschnitt laufen Pumpversuche zur Qualitätssicherung.

Auf den Deckel der Haltestelle Kongresszentrum werden noch Schutzbetonschichten und ab nächster Woche auch die restliche Abdichtung aufgetragen. Südlich dieser Haltestelle wird Erdreich im Tunnelabschnitt ausgehoben. In der Rampe laufen Ankerarbeiten. Am Beginn der Rampe in Höhe der Augartenstraße stehen die ersten Betonarbeiten der Sauberkeitsschicht an. 

Unten gut voran.