Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Durlacher Allee und Durlacher Tor haben wichtigen Zwischenschritt absolviert

Bewehrung I: Unter dem Europaplatz entsteht die Bewehrung für den letzten Sohlenabschnitt. (1)
Bewehrung II: Auch die Sohle des Kombi-Bauwerks wird betoniert. (2)

In der Durlacher Allee und am Durlacher Tor hat sich auf den oberirdischen Baufeldern der Kombilösung Entscheidendes getan: Die Nordseite der Durlacher Allee - also die stadteinwärts führende Fahrbahn für die Autos - wurde asphaltiert, so dass jetzt damit begonnen wird, den Gehweg und die Parkbuchten zwischen Melanchthon- und Bernhardstraße herzustellen. Zudem können die Verkehrsteilnehmer auch wieder von der Bernhardstraße nach rechts in die Durlacher Allee einbiegen. "Gegenüber" auf der Südseite der Durlacher Allee wurde die Autofahrbahn zwischen Durlacher Tor und Ostendstraße asphaltiert: Auch hier wird jetzt mit dem Bau des Geh- und Radwegs, von Parkplätzen und der an dieser Stelle vorgesehenen Bushaltestelle begonnen. Sowohl auf der Nord- wie auch auf der Südseite der Durlacher Allee werden Fußgänger und Radfahrer während der Arbeiten an Geh- und Radwegen über die noch nicht für den Autoverkehr freigegebenen Fahrbahnen geleitet.

Unterirdisch gehen die Arbeiten in der künftigen unterirdischen Haltestelle Europaplatz unaufhaltsam der Betonage des letzten Sohlenabschnitts entgegen. An fünf Tagen in der Woche wird Tag und Nacht und samstags auch tagsüber an der Bewehrung für die stellenweise mehr als zwei Meter dicke Stahlbetonsohle gearbeitet. Abgebaut sind die Zementsilos an der Ecke Europaplatz/Karlstraße, die bisher für das Auftragen des Spritzbeton auf die Wände benötigt wurden. Unter dem Europaplatz werden unter Einsatz von Fertigschal-Elementen ebenso wie in den Haltestellen Lammstraße, Kronenplatz, Marktplatz sowie im Gleisdreieck Marktplatz Außenwände betoniert. Wo diese bereits stehen, können die Arbeiter den nächsten Schritt beim Haltestellenbau gehen: Innen- oder Zwischenwände werden unter dem Marktplatz und unter dem Durlacher Tor hergestellt. In beiden unterirdischen Bauwerken entstehen überdies die Zwischenebenen, über die Fahrgäste später den Bahnsteig wechseln können, ohne die Haltestelle verlassen zu müssen. Die Hälfte der 14 Primärstützen unter dem Marktplatz ist bereits abgebrochen und wird in acht Tonnen schweren Stücken an die Oberfläche gehoben und dann abtransportiert. Die beim Rückbau der Primärstützen in der Sohle hinterlassenen "Löcher" werden ausbetoniert. In der Haltestelle Kongresszentrum sind im Rahmen des Innenausbaus Kabelkanäle und Feuerlöschleitungen montiert worden.

In der Tunnelröhre unter der Kaiserstraße zwischen den Haltestellen Europaplatz und Lammstraße ist der "Sohlbeton" schon fast auf der gesamten Länge eingebaut worden - auf diesem werden Unterschottermatten, Schotter und Gleise liegen. Einen Abschnitt weiter, in der Tunnelröhre zwischen Kronenplatz und Durlacher Tor werden schon auf der Sohlbeton-Oberfläche seitlich die Notwege angelegt.

Unter der Karl-Friedrich-Straße wird im Druckluftbetrieb die Stahlbetonsohle der Innenschale eingebaut.

Mit dem Bau der endgültigen Straßen- und Radwegeführung sind die Arbeiter in der Ettlinger Straße noch einige Monate beschäftigt. Im Spätherbst soll die Ettlinger Straße ihr "neues" Gesicht erhalten haben und vollständig für den Verkehr stadteinwärts und stadtauswärts freigegeben werden.

Die Kampfmittelerkundung steht noch immer in der Kriegsstraße beim Bau der neuen oberirdischen Straßenbahntrasse mit dem darunter liegenden Straßentunnel im Mittelpunkt: Die Flächen für das Baufeld und den Verbau im östlichsten Baufeld O1 in der Ludwig-Erhard-Allee wie auch im Baufeld W2 zwischen Lammstraße und Ritterstraße werden noch auf Kampfmittel abgesucht, außerdem werden Hindernisse und alte Rohrleitungen entfernt.

Unten gut voran.