Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Eingeschränkte Wasserversorgung in der östlichen Innenstadt und Oststadt

In der Nacht von Donnerstag, 22.Oktober, auf Freitag, 23. Oktober, nehmen die KASIG und die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice am Durlacher Tor den Wasserentnahmepunkt zu der Havarieleitung in Betrieb. Hierbei wird ein erster Testlauf der Anlage durchgeführt, um die eingebauten Armaturen - so genannte Druckhalteventile - einzustellen. Währenddessen kann der bestehende Wasserdruck in der Oststadt, der Innenstadt-Ost sowie beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf etwa 1,5 bar absinken. Zwischen 2 und 5 Uhr morgens können daher Geräte, Apparate und Anlagen, die an die Trinkwasserversorgung angeschlossen sind, nicht betrieben werden; dazu gehören zum Beispiel Trinkwasser-Erwärmungsanlagen, Wasch- und Spülmaschinen sowie die Toiletten-Spülung. Trinkwasser-Entnahmearmaturen wie Wasserhähne können vor allem in den oberen Stockwerken nur eingeschränkt genutzt werden.

Die Havarieleitung stellt beim Aushub des Erdreichs aus den künftigen unterirdischen Haltestellen Kronenplatz, Lammstraße und Europaplatz eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme dar: Wenn es infolge des Drucks durch das Grundwasser beim Aushub zu Hebungen des Haltestellenbauwerks oder zu hohem Druck gegen die Haltestellen-Sohle kommen sollte, wird über die Havarieleitung Wasser in die Haltestelle eingeleitet, das einen entsprechenden Gegendruck aufbaut.

Unten gut voran.