Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Ende der Schlitzwandarbeiten am Marktplatz in Sicht - Erste Vorbereitungen für Einsatz der Tunnelvortriebsmaschine

Die Baustellen der Kombilösung machen insgesamt betrachtet gute Fortschritte: So werden die Schlitzwandarbeiten auf dem Marktplatz, die inzwischen rund um die Uhr betrieben werden, voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen sein, so dass dort dann das "Eindüsen" der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) beginnen kann. Nördlich des Ettlinger Tors wird die HDI-Sohle bereits verankert, südlich ist bereits die Qualitätssicherung im Gang. Weiter südlich in der Ettlinger Straße machen die Schlitzwandarbeiten ebenfalls gute Fortschritte, so dass im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum etwa ab Mitte Mai mit der Herstellung der Sohle begonnen werden kann. Am südlichen Ende des Südabzweigs Ettlinger Straße können die Arbeiten jetzt ebenfalls wie geplant weitergehen: Der in dieser Woche genauer untersuchte "Kampfmittel-Verdachtspunkt" hat sich als harmloses Metallteil erwiesen.

Am Mühlburger Tor beginnen in der nächsten Wochen die Vorbereitungen auf die Sperrung der Stadtbahn- und Straßenbahnstrecke am Europaplatz in den Pfingstferien: Im nördlichen Bereich des Kaiserplatzes und der Einmündung der Stephanienstraße laufen dann schon erste Straßenbaumaßnahmen für die Führung des Individualverkehrs. Am Europaplatz ist die Betonage des letzten Teildeckels erfolgt: Jetzt wird die Baugrube verfüllt, damit die Leitungsarbeiten der Stadtwerke Karlsruhe beginnen können. In einem Teil des Baufeldes für die künftige unterirdische Haltestelle Lammstraße sind ebenfalls die Stadtwerke noch mit der Neuverlegung von Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen beschäftigt - der Umschluss von den "alten" auf die neuen Gas- und Wasserleitungen wird an diesem Sonntag erfolgen. Östlich in diesem Baufeld beginnt die Verankerung der HDI-Sohle. Während am Berliner Platz im Einfahrtsbereich zur südlichen Waldhornstraße noch die Pflasterarbeiten fortgesetzt werden, ist in der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor der Aushub bis auf die Endtiefe in einem Teilbereich schon nahezu erreicht. In einem anderen Haltestellenbereich werden dagegen noch die Verankerungsarbeiten an den Schlitzwänden fortgesetzt. Oberirdisch kündigt sich der Einsatz der Tunnelvortriebsmaschine bereits an: Für den Zusammenbau des "Tunnelbohrers" und das Einheben der Teile in die "Andienöffungen" werden dort die Fundamente aus Beton hergestellt. Parallel dazu erfolgt in den nächsten Wochen die Werksabnahme der Tunnelvortriebsmaschine bei der Herrenknecht AG im badischen Schwanau. Überdies beginnt in den nächsten Tagen die Produktion der "Tübbinge" - also jener Stahlbetonteile, die von der Tunnelvortriebsmaschine ringförmig aneinander gefügt die spätere Tunnelröhre bilden.

An der Rampe in der Durlacher Allee beginnt in der nächsten Woche die Qualitätssicherung. Danach wird dann das Erdreich ausgehoben.

Auch in der Kriegsstraße gehen die Arbeiten voran: Voraussichtlich ab Montag, 12. Mai, wird der von der Ludwig-Erhard-Allee stadteinwärts fahrende Autoverkehr über den asphaltierten Mittelstreifen geleitet - aber zweispurig, so dass keine größeren Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Bereits ab diesem Montag (5. Mai) ist die Rechtsabbiegespur von der Rüppurrer Straße in die Kriegsstraße in Richtung Ludwig-Erhard-Allee wegen verschiedener Baumaßnahmen im Zusammenhang mit den Leitungsverlegungen für den Bau des künftigen Autotunnels vorübergehend gesperrt.

Unten gut voran.