Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Entspannung für Autofahrer am Mühlburger Tor ab Sonntag - Planung für „Giulia“ in den nächsten Tagen

Am Mühlburger Tor kommt an diesem Sonntag (29. März) für Autofahrer die Entspannung: Wie geplant werden dann die Umbauarbeiten nach sechs Wochen beendet und wieder in der Nord-Süd- sowie in der Süd-Nord-Richtung jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung steht. Die Autos rollen dann verschwenkt in einer "U"-förmigen Verkehrsführung über einen Teil des Tunnels, der sich zwischen Europaplatz und Mühlburger Tor erstrecken wird.

An der Nordwestecke der Kreuzung Kaiserstraße/Lammstraße wird die Zeit bis zur Weiterfahrt der Tunnelvortriebsmaschine genutzt, den dort noch fehlenden Teildeckel herzustellen: Dazu haben die Abstemmarbeiten an den Bohrpfählen bereits begonnen. In der Kaiserstraße im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße sind die Stadtwerke zwischen Ritter- und Lammstraße noch mit den Hausanschlüssen auf der Nordseite der Kaiserstraße beschäftigt.

Etwas weiter östlich steht die Tunnelvortriebsmaschine "Giulia" noch immer im östlichen Teil des unterirdischen Bauwerks Gleisdreieck. Zu Beginn der nächsten Woche gibt es für die Planungen, wie die Weiterfahrt von "Giulia" gestaltet wird, ein abschließendes Treffen aller an einer möglichen Lösung beteiligten Spezialtiefbau-Experten der Arge Stadtbahntunnel, der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) sowie externer Fachleute. Die Planungen gestalten sich wegen der Komplexität des Themas Tunnelvortrieb aufwendig. Jeder Vorschlag muss eingehend erörtert und geprüft werden, bevor er als Lösung in Betracht gezogen wird. Das erfordert einen intensiven Abstimmungsprozess. Die KASIG wird über die Details einer Lösung zeitnah informieren.

In der Durlacher Allee geht der der Aushub im Tunnelabschnitt weiter, weiter östlich wird die Betonage der vier noch fehlenden Sohlenabschnitte der Rampe bis Ostern fertiggestellt sein, so dass direkt im Anschluss die Rampenwände entstehen können.

Am südlichen Ende des Marktplatzes legen die Arbeiter nach wie vor die Bewehrung in die Baugrube für den letzten noch fehlenden Teildeckel: Die Betonage ist für den 7. April vorgesehen.

Kontinuierliche Fortschritte machen die Bohrungen in der Karl-Friedrich-Straße: In die Bohrlöcher wird Weichgel und Feststoff eingepresst zur Vorbereitung auf den bergmännischen Bau des Tunnelabschnitts, der die Haltestelle Marktplatz und die Haltestelle Ettlinger Tor miteinander verbinden wird.

Rund um das Ettlinger Tor dauert die Arbeiten an der zweiten Ankerlage im Norden und Süden der künftigen unterirdischen Haltestelle an. Zudem wurden im Zugang Nordwest und im Zugang Südwest die Bodenplatten betoniert. Der Abbruch der Wände sowie der Sohle der früheren Unterführung Ettlinger Tor wird bis zum Ende der Osterferien abgeschlossen sein, so dass dann mit dem Bau des Kombi-Bauwerks begonnen werden kann.

An der Haltestelle Kongresszentrum sind die Bohrungen für die Herstellung der Sohle durch Weichgelinjektionen bereits zur Hälfte eingebracht. In dem sich südlich an die Haltestelle in der Ettlinger Straße anschließenden Tunnelabschnitt nähert sich das "Eindüsen" der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) dem Ende zu; danach erfolgt die Qualitätskontrolle.

Im Bereich der südlichen Rampe dauern die HDI-Arbeiten für die Sohle bis Mitte April an. In der Kriegsstraße ist östlich des Ettlinger Tors derzeit das Auffüllen der Ein- beziehungsweise Ausfahrtrampe für die frühere Unterführung zu beobachten.

Die aufgefüllte Fläche wird zu einem späteren Zeitpunkt einerseits benötigt, um während Leitungsverlegungen im Vorfeld des Umbaus der Kriegsstraße den Verkehr über die neu entstehende Fläche zu führen; andererseits werden auf dieser Fläche auch Baugeräte stehen, die mit dem Herstellen der Wände für den späteren Autotunnel Kriegsstraße beschäftigt sind.

Unten gut voran.