Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Gesperrte Kreuzung ab Karfreitag wieder für die Bahnen frei

Die seit 15. März gesperrte Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und der Hermann-Billing-Straße ist ab den frühen Morgenstunden des Karfreitag (18. April) wieder für die Straßenbahnen frei: Bis dahin wird die Hilfsbrücke eingebaut sein. Derzeit laufen noch die vorbereitenden Arbeiten wie der Einbau der Widerlager und die Wiederherstellung der Gleisanschlüsse westlich und östlich der provisorischen Brücke. Die zwei jeweils 25 Tonnen schweren Brückenteile werden in der kommenden Woche auf die im Kreuzungsbereich bereits gebauten etwa 15 Meter breiten Schlitzwände gehoben. Die Hilfsbrücke mit einer Spannweite von etwas mehr als zehn Metern als Fahrweg für die Straßenbahnen schafft die Voraussetzung, dass der Tunnel zwischen den künftigen unterirdischen Haltestellen Ettlinger Tor und Kongresszentrum auch direkt im Kreuzungsbereich "unter" den dort verkehrenden Bahnen in offener Bauweise hergestellt werden kann.

Südlich von dieser Kombilösungs-Baustelle entstehen im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum bereits die Schlitzwände. Noch etwas weiter südlich sind die Kampfmittelsondierungen im Baufeld für das sich an diese Haltestelle anschließende kurze Stück Tunnel und im Bereich der Rampe bis zur Augartenstraße abgeschlossen; die Stadtwerke werden hier aber noch eine Fernwärme- und eine Wasserleitung verlegen müssen. Die Schlitzwände für den Tunnel werden ab Mai hergestellt. Am Ettlinger Tor dauern sowohl die Ankerarbeiten für die Sohle südlich der Kriegsstraße wie auch das Herstellen der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) nördlich der Kriegsstraße an: Vier Fünftel der Sohle "liegt" bereits im Karlsruher Untergrund, während auch schon ein Drittel der Anker gesetzt sind. Der seit Mitte März auf dem Marktplatz zu beobachtende Bau der Schlitzwände wird nach Ostern intensiviert: Dann arbeiten die Schlitzwandgreifer rund um die Uhr. Zum Schutz der Fassade wird am Rathaus bis Anfang Juli ein Gerüst aufgebaut sein: In den Bereichen, in denen vor dem Rathaus gearbeitet wird, schützt dann eine am Gerüst herabhängende Plane die Fassade vor Schlamm- oder Zementspritzern. Wegen des Gerüstes und der sehr nah an der Fassade stattfindenden Spezialtiefbauarbeiten ist der Zugang zur Rathauspforte bis Anfang Juli ausschließlich von Süden über die Hebelstraße möglich.

Während am Mühlburger Tor der Kanalbau noch bis in die zweite Mai-Hälfte fortgesetzt wird, steht am Europaplatz das Herstellen des zweiten Teildeckels an, nachdem der erste Teildeckel vor einer Woche betoniert wurde. Die Betonage des mittleren Teildeckels ist für nächsten Mittwoch vorgesehen, der letzte Teildeckel kommt nach Ostern an die Reihe. Die Baugrube über dem Teildeckel Lammstraße/ Ecke Kaiserstraße ist inzwischen aufgefüllt, so dass die Stadtwerke ihre Arbeiten an Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen fortsetzen können. Am Berliner Platz sind nach dem Abschluss der Leitungsarbeiten durch die Stadtwerke nun auch die Lichtschächte für die einzelnen Gebäude im Bereich südliche Waldhornstraße alle gesetzt.

Die Ankerarbeiten und auch der Aushub unter dem Deckel der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor geht kontinuierlich bis zum Erreichen der Endtiefe weiter: In der Osterwoche beginnen die Arbeiten für die "Sauberkeitsschicht", auf die der letztlich später "sichtbare" Haltestellenboden betoniert wird. Im Bereich der Rampe in der Durlacher Allee beginnt die Qualitätssicherung.

Auf der Nordseite der Ludwig-Erhard-Allee wird ab Mai wegen Kanalarbeiten zwischen Ostendstraße und Kapellenstraße der Autoverkehr stadteinwärts über zwei provisorische Fahrbahnen geleitet, die im früheren Grünstreifen angelegt wurden. Auch Fußgänger und Radfahrer werden diesen Bereich zeitweise auf neuen Wegen benutzen. Die Zufahrt zur Tiefgarage bleibt erhalten.

Unten gut voran.