Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

„Giulia“ legt am Marktplatz planmäßig eine kleine Pause ein

"Giulia" macht im Gerlinde-Tunnel derzeit eine kleine planmäßige Pause: Nach knapp der Hälfte der zwei Kilometer langen Strecke, die die Tunnelvortriebsmaschine zur Herstellung des Stadtbahntunnels unter der Kaiserstraße zurücklegt, werden derzeit einige der Werkzeuge am Schneidrad kontrolliert, gegebenenfalls gewechselt und zudem Revisionsarbeiten an Pumpen, Rohrleitungen und der Separieranlage vorgenommen. Das Schneidrad von "Giulia" steht nach 889 Metern jetzt in der Schlitzwand an der Ostseite des unterirdischen Gleisdreiecks am Marktplatz. Nach dem Ende der Arbeiten in der nächsten Woche durchquert die Tunnelvortriebsmaschine zunächst das unterirdische Bauwerk des Gleisdreiecks, dann die künftige unterirdische Haltestelle Lammstraße, um sich anschließend - nach dem Queren der westlichen Bohrpfahlwand der Haltestelle Lammstraße - auf den Weg zum Europaplatz zu begeben.

Oberirdisch geht es unterdessen auch am Mühlburger Tor weiter: Während im Bereich der Rampe, die an der Stelle der früheren oberirdischen Haltestelle entsteht, die Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) eingedüst wird, wird zwischen Kaiserdenkmal und der Straßenkreuzung bereits der Deckel abgedichtet, auf dem noch in diesem Monat mit dem Bau des "U"-Verschwenks für die Nord-Süd-Fahrbahn begonnen wird.

Wegen der kalten Witterung haben sich die Pflaster- und Asphaltarbeiten an der Nordostecke des Europaplatzes rund um den dortigen Zugang zur unterirdischen Haltestelle um wenige Tage verschoben.

Im Bereich der unterirdischen Haltestelle Marktplatz verlegen die Stadtwerke nach wie vor Leitungen entlang der Gebäude auf der Nordseite der Kaiserstraße zwischen Herren- und Lammstraße. Die Qualitätssicherung für die Baufelder auf der Ecke Lammstraße/Kaiserstraße sowie auf der Nordwestecke Marktplatz/Kaiserstraße verlief positiv. Zunächst muss die Tunnelvortriebsmaschine diesen Bereich unterfahren, bevor es mit der Deckelherstellung weitergeht.

Im Osten sind in der nächsten Woche im Bereich des Tunnelabschnittes zwischen der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor und der Rampe in der Durlacher Allee Ankerarbeiten angesetzt.

In der Karl-Friedrich-Straße sind etwa 40 Prozent der insgesamt 2.400 Bohrlöcher, durch die Weichgel und Feststoff zur Bodenverbesserung für den bergmännischen Tunnelbau eingepresst werden, gebohrt. Außerdem wurde in kleineren Abschnitten des Baufelds die Kampfmittelsondierung abgeschlossen.

Nördlich und südlich der Kreuzung Ettlinger Tor werden der Aushub von Erdreich unter dem Deckel und die Verankerungen fortgesetzt. Die Decke des Zugangs zum Einkaufszentrum erhält - von einem Zelt gegen Kälte und Nässe geschützt - ihre Abdichtung. An der Bodenplatte und den Wänden der alten Kriegsstraßen-Unterführung werden noch die letzten Sägeschnitte vorgenommen, bevor in der nächsten Woche der Abbruch fortgesetzt werden kann.

In der Ettlinger Straße laufen Schlitzwandarbeiten im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum und im Bereich nördlich der Haltestelle. Nachdem die Schlitzwandarbeiten südlich der Haltestelle im Bereich des Tunnelabschnittes bis zur Rampe abgeschlossen wurden, laufen dort die Düsarbeiten für die HDI-Sohle mit Hochdruck weiter.

Unten gut voran.