Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Im Januar beginnt der Spezialtiefbau auch auf dem Südabzweig

Bereits im Januar beginnt auf dem seit 18. November für den Verkehr der Stadtbahnen und Straßenbahnen gesperrten Südabzweig Marktplatz, Karl-Friedrich-Straße und Ettlinger Straße auf einigen Baufeldern der Spezialtiefbau: Nachdem in der zurückliegenden Woche am Marktplatz die Kampfmittelsondierungen abgeschlossen wurden, startet der Schlitzwandbau im nördlichen Teil des Marktplatzes. Auch am Ettlinger Tor, an dem ebenfalls noch Kampfmittelsondierungen sowie der Bau eines Kanals zu absolvieren waren, setzen im neuen Jahr die Spezialtiefbauer die Arbeiten im letzten, bisher unter den Gleisen liegenden Teilbereich von Nord- und Südkopf neben dem zentralen "Kombi-Bauwerk" fort.

Genau wie an den Baufeldern des Südabzweigs bricht auch an den anderen Baustellen der Kombilösung entlang der Kaiserstraße für die Arbeiter mit dem Ende dieser Woche die Weihnachtspause an. Am Mühlburger Tor ist der Schlitzwandbau für den Zielschacht der Tunnelvortriebsmaschine abgeschlossen. Mit der Hochdruckinjektionssohle wird ab 7. Januar begonnen. Diese ist unter dem nördlichen Baufeld am Europaplatz bereits fertig. Nach dem derzeitigen Stand der Planung kommt im Frühjahr der Deckel auch auf diesen Teilbereich der künftigen unterirdischen Haltestelle. Geplant ist außerdem, dass die Gleise für die Stadtbahnen und Straßenbahnen am Europaplatz innerhalb der baden-württembergischen Pfingstferien wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückverlegt werden und anschließend auch die Haltestelle wieder am "alten" Standort gebaut wird.

In einem Teilbereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße wird im Januar ein Pumpversuch unternommen, um die Dichtigkeit der zuvor hergestellten Wände und der Sohle zu überprüfen. Im Bereich des Berliner Platzes wird in Kürze auf der bereits fertiggestellten unterirdischen Haltestelle Kronenplatz die nördliche Fahrbahn der Kaiserstraße freigegeben. Am Durlacher Tor werden die fertigen Teildeckel am Eingang der Kaiserstraße mit Erdreich überschüttet, um anschließend darauf die Oberfläche wiederherzustellen und darunter mit dem Erdaushub beginnen zu können. Gleichzeitig werden unterirdisch Durchbrüche geschaffen, die den Rohbau der Haltestelle mit den Rohbauten der Zugänge im Nordosten und Südosten miteinander verbinden. Etwas weiter östlich ist die Sohle im ersten Abschnitt der Rampe in der Durlacher Allee "gedüst" - im Januar beginnen dann die Düsarbeiten im zweiten Teil der Rampe.

Unten gut voran.