Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Im Osten und Westen gehen die Straßenarbeiten weiter – Weiter Ursachensuche in Haltestelle Kronenplatz

Sohlen und Wände entstehen in dichter Taktfolge im Tunnel Ettlinger Straße. (1)
In der Haltestelle Kongresszentrum wird die Sohle abschnittsweise bewehrt und anschließend betoniert. (2)
Die Zwischendecke im Kombi-Bauwerk unter der Kreuzung Ettlinger Tor wird ebenfalls schon bewehrt. (3)

Nachdem bis zum Ferienende zu Beginn dieser Woche alle den Öffentlichen Personennahverkehr und auch den Individualverkehr stark beeinträchtigenden Oberflächen-Arbeiten der Kombilösung rund um die Rampen am Mühlburger Tor und in der Durlacher Allee abgeschlossen werden konnten, gehen diese Aktivitäten in den Randbereichen weiter. Zwei Ziele stehen im Vordergrund: Am Mühlburger Tor sollen die Oberflächen weitestgehend bis zum Spätherbst diesen Jahres wieder hergestellt sein, und in der Durlacher Allee sollen die Fahrbahnen, Radwege, Parkbuchten und Gehsteige rechts und links der Tunnelrampe bis Anfang 2017 wieder normal benutzbar sein.

Zwischen Durlacher Tor und Gottesauer Platz stehen Arbeiten wie das Anlegen von Parkbuchten, die Einbindung der südlichen Querstraßen und die Herstellung der nördlichen Durlacher Allee auf dem Bauprogramm.

Am Mühlburger Tor konzentrieren sich die Oberflächen-Arbeiten auf die Wiederherstellung der Straßenoberfläche auf der Nordseite - östlich und westlich der Kreuzung: Unterirdisch läuft im ehemaligen Zielschacht der Ingenieurbau für die Wände der späteren Betriebsräume. Das Einbringen von Füllbeton in die Tunnelröhre zwischen Zielschacht und Haltestelle Europaplatz wird noch in dieser Woche beendet: Dann ist die Ebene hergestellt, auf der später die Gleise gebaut werden können.

In der HaltestelleKronenplatz wird derzeit noch nach der Ursache des Wassereintritts gesucht. Bis diese Frage geklärt ist, gilt an der Kreuzung der Kaiserstraße mit der Waldhorn- und Fritz-Erler-Straße weiterhin die Einschränkung, dass die S1/S11 nicht von Westen nach Süden beziehungsweise von Süden nach Westen abbiegen kann: Diese Bahnen fahren über die Karlstraße. Autos können nicht von Norden geradeaus in die Fritz-Erler-Straße fahren, alle anderen Fahrbeziehungen funktionieren aber. Wann diese Einschränkungen beendet sein werden, lässt sich noch nicht sagen.

An den Haltestellen Lammstraße und Gleisdreieck Marktplatz gehen die Arbeiten mit Erdaushub tagsüber und in den Nächten Auftragen von Spritzbeton auf die Bohrpfahl- beziehungsweise Schlitzwände weiter. In den Haltestellen Durlacher Tor, Südkopf Ettlinger Tor und Marktplatz entstehen Zug um Zug die endgültigen Stationswände. In der Haltestelle Kongresszentrum und in den Tunnelabschnitten auf dem Südabzweig wird an den Sohlen sowie an den Wänden und Decken gearbeitet. Im Bereich der Rampe am Ende des Südabzweigs werden die Wände fertiggestellt.

Fortgesetzt wird die Bewehrung für die Decke zwischen dem unten liegenden Stadtbahntunnel und dem darüber liegenden Straßentunnel im Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung am Ettlinger Tor.

Der Vortrieb des Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße liegt bei 220 Metern: Bis Tunnelmeter 224 erfolgt die Sicherung der Kalotte (des oberen Tunnelteils) noch mit Spießen. Auf den letzten 25 Metern wird dann die Vortriebssicherung unter anderem im Bereich des Landgrabens mit Hilfe zweier so genannter Rohrschirmdecken hergestellt.

Unten gut voran.