Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

KASIG verfolgt Erkenntnisse von Köln sehr genau

Die Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG) verfolgt derzeit sehr intensiv die Vorgänge um den Einsturz des Historischen Stadtarchivs von Köln in unmittelbarer Nähe zum unterirdischen Bau der Nord-Süd-Bahn. Das Bedauern und Mitgefühl der Karlsruher Tunnelplaner gilt den durch das Unglück Betroffenen, den an der Ausführung der U-Bahn-Neubaustrecke beteiligten Kollegen sowie dem immensen Kulturverlust, der durch die Zerstörung des Stadtarchivs entstanden ist.

Die KASIG wird die Ergebnisse der Untersuchungen zur Ursache des Unglücks genauestens verfolgen. Entsprechende Vorlaufzeiten zur Berücksichtigung der Erkenntnisse sind im Hinblick auf den geplanten Baubeginn im Januar nächsten Jahres noch vorhanden. Grundsätzlich unterscheidet sich die Bauweise der vier Kilometer langen Nord-Süd-Bahn in Köln in wichtigen Punkten von jener der Kombilösung in Karlsruhe mit der 2,4 Kilometer langen Untertunnelung der Kaiserstraße. So gibt es weder in der Kaiserstraße noch im etwas mehr als einen Kilometer langen Südabzweig vom Marktplatz bis zur Augartenstraße einen unterirdischen Vortrieb unter Gebäuden. Die einzelnen Haltestellen-Bauwerke liegen in Karlsruhe auch bei weitem nicht so tief wie jene in Köln in unmittelbarer Nähe zum Rheinufer. Zudem unterscheidet sich die Konstruktion der Karlsruher Haltestellen mit ihrer Deckelbauweise von den Planungen, wie die unterirdischen Haltestellen in Köln errichtet werden.

Unten gut voran.