Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Kombilösung: Sachgerecht und zeitnah helfen

Während der Baumaßnahme Unterstützungsmanagement für Einzelhandel

(rie) Belastungen für Einzelhändler und Unternehmer Baumaßnahmen der Kombilösung auf ein Minimum reduzieren, begründete Entschädigungsansprüche zeitnah regeln, um gegebenenfalls finanzielle Engpässe zu vermeiden und Existenzen zu erhalten, sieht der Konzept-Entwurf für ein Unterstützungsmanagement in Karlsruhe vor, welches KASIG-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza am Dienstag im Rathaus dem Einzelhandel vorstellte.

Das A und O ist, im Interesse der Kunden und Anlieger einen möglichst reibungslosen Ablauf auf den einzelnen Baufeldern sicherzustellen - durch gute Vorarbeit, zuverlässige und transparente Information und Hilfe. So sollen eine ausgereifte Detailplanung und intensive Bauüberwachung dafür sorgen, dass Anliegerbelange weitestgehend berücksichtigt werden. Anlieger-Beauftragte sollen rund um die Uhr eine schnelle Kontaktaufnahme garantieren. Sie beraten und sind vor Ort Ansprechpartner, um etwa gemeinsam mit den Betroffenen pragmatische Lösungen zu suchen: Wo wäre ein Zugangsschild, eine Schutzwand sinnvoll, was könnte im Baustellenmarketing unterstützend laufen? Geplant ist für Betroffene und Interessierte in der City ein Treffpunkt, ein "Info-Point". Außerhalb des Unterstützungsmanagements ist zudem ein Forum Kombilösung für unterschiedliche Interessen geplant, und auch eine Anlieger-Info-Plattform soll die Kommunikation zwischen allen Beteiligten fördern.

Wo nachweisbar die Kundschaft wegen Bauarbeiten ausbleibt, wird ein standardisiertes Entschädigungsmanagement greifen, das sich an das in Köln erfolgreich angewandte Konzept anlehnt. Dieses setzte auf eine vorbeugende Abwehr von Existenzbedrohungen als Folge der Baumaßnahmen und bei nachweisbaren Entschädigungsansprüchen aufgrund von entgangenem Gewinn auf sach- und zeitgerechte Ausgleichsleistungen, weil bei wirtschaftlicher Schieflage ein Betrieb nicht Jahre auf Geld warten kann. Auf der Basis von Nachweisen folgt später die Schlussabrechnung.

Gewinneinbußen bis 20 Prozent muss der Einzelhändler, neun Prozent der Eigentümer selbst tragen, was darüber hinaus geht, wird entschädigt. Dabei soll in Karlsruhe ein sogenannter KASIG-Rechtshelfer die Entschädigungsansprüche zwischen Antragsteller und Entscheidungsstellen koordinieren. Er soll eng mit einem externen Wirtschaftsprüfer zusammen arbeiten, der die Entschädigungshilfe ermittelt. Was letztlich an finanzieller Unterstützung erforderlich ist, lässt sich Stand heute nicht beziffern. Hierzu aber die klare Aussage von OB Fenrich: "Die KASIG wird dafür gerade stehen!"

Unten gut voran.