Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Konsortien geben ihre Angebote für den ersten Teil der Kombilösung ab

„Der Bau der Kombilösung kommt in diesen Tagen wieder einen wichtigen Schritt voran“, so kommentiert der Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und der Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG), Walter Casazza, das Ende der Angebots-Abgabefrist für fünf Konsortien zum Bau des ersten Teils der Kombilösung am 27. Oktober. Es geht darin zunächst um den Rohbau des Stadtbahntunnels vom Durlacher Tor bis zum Mühlburger Tor, den Bau der unterirdischen Haltestellen und den Bau des Südabzweigs vom Marktplatz bis zum Kongresszentrum. Nach einer Vorauswahl hatte die KASIG die verbliebenen Konsortien aufgefordert, ihre Angebote vorzulegen.  

 „Nach dieser Abgabe der Angebote treten unsere Fachleute jetzt in eine intensive Prüfungsphase ein“, erläutert Casazza die weitere Vorgehensweise. Diese Phase werde bis Ende des Jahres dauern und erst dann werde der Großauftrag an eines der Konsortien vergeben. „Das sehr strenge Vergaberecht für Ausschreibungen macht es nicht möglich, während der Vergabephase, Inhalte zu veröffentlichen“, so der Geschäftsführer weiter. „Wir würden ansonsten gegen bestehendes Recht verstoßen, was das komplette Vergabeverfahren gefährden kann.“ Das Ergebnis der Vergabe werde man unter Einhaltung aller rechtlichen Bestimmungen nach Abschluss des kompletten Vergabeprozesses der Öffentlichkeit mitteilen können, so Casazza abschließend.  

Unten gut voran.