Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Kran an der Lammstraße kündet vom fortschreitenden Rohbau

Seit dieser Woche hat ein neuer Kran an der Lammstraße Position bezogen: Er wird in den nächsten Monaten Geräte und Material wie beispielsweise Bewehrungsstahl durch die Andienöffnung nach unten in die künftige unterirdische Haltestelle Lammstraße heben. Dort und im sich nahtlos anschließenden Gleisdreieck tritt jetzt auch der Bau der endgültigen Bodenplatten sowie später dann der endgültigen Wände in ein fortgeschrittenes Stadium ein. Zwar ist auch hier der Erdaushub noch nicht abgeschlossen, aber laufend werden einzelne Abschnitte der Bodenplatte bewehrt und dann betoniert. Zudem gehen in den Abschnitten, in denen der Erdaushub abgeschlossen ist, die nächtlichen Spritzbetonarbeiten an den freigelegten Bohrpfahl- und Schlitzwänden kontinuierlich weiter. Am Kronenplatz bietet sich ein ähnliches Bild: Betonagen einzelner Abschnitte der Bodenplatte laufen parallel zu Erdaushub und den Spritzbetonarbeiten an den Schlitzwänden. Unter dem Europaplatz wird derzeit die südliche Bohrpfahlwand verankert.

An der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor hat der Bau des Fahrgastzugangs Südwest vor der Brunnenstraße begonnen. Ab heute können die Autos auf der leicht verschwenkten Fahrbahn am Südost-Ende der Kaiserstraße in Richtung Osten wieder in die Kapellenstraße hineinfahren. Die Arbeiten für den Deckel, der auch die zweite Andienöffnung verschließen wird, werden fortgesetzt. An der Oberfläche sichtbar sind die Arbeiten, bei denen das östliche Baufeld nun endgültig von den Einrichtungen, die im Zusammenhang mit dem Vortrieb durch die Tunnelbohrmaschine entstanden sind, befreit wird.

Am Mühlburger Tor läuft inzwischen der Endspurt bei der Fertigstellung der Oberflächen für Straße, Radwege und Gehsteige auf der Nordseite. Nach den aufwändigen Leitungsarbeiten ist nun die Freigabe des Endzustandes noch im Dezember in Sichtweite. Aktuell laufen die Arbeiten an den Gehwegen in der nördlichen Kaiserallee westlich und östlich der Reinhold-Frank-Straße. Unterirdisch wird jetzt nur noch am Einbau eines Treppenhauses für die Betriebsräume der Verkehrsbetriebe Karlsruhe gearbeitet, die sich im Zielschacht befinden.

Am anderen, dem östlichen Ende des Tunnels unter der Kaiserstraße in der Durlacher Allee arbeitet das Tiefbauamt auf der Südseite der Rampe an der Herstellung eines neuen Gehwegbelags. Die Straßen- und Radwegoberfläche unmittelbar vor der Kreuzung auf dem Gottesauer Platz entsteht gleichzeitig. Die Leitungsarbeiten auf der Nordseite dauern an.

Im Südabzweig werden Zug um Zug für die in offener Bauweise herzustellenden Tunnelabschnitte Wände gebaut, Decken betoniert und diese dann mit Erde überschüttet. An der Kreuzung Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße stellen die Arbeiter die Oberfläche der Straße für den Endzustand her. In der Haltestelle Marktplatz, im Südkopf Ettlinger Tor und im Kongresszentrum entstehen die endgültigen Wände der Stationen. Wände beherrschen auch das Baugeschehen im Bereich der Rampe in Höhe der Augartenstraße. Im Kombibauwerk wachsen die Bewehrungen für die Wände des Autotunnels Kriegsstraße in die Höhe.

Unter der Karl-Friedrich-Straße läuft im Schutz des ersten fertiggestellten Rohrschirms der Vortrieb auf den letzten 25 Metern des Tunnels im linken Kalottenbereich.

Unten gut voran.