Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Marktplatz ist nun komplett Baufeld - Rathaus bleibt zugänglich

Die Baumaßnahmen an den einzelnen Baustellen der Kombilösung werden insbesondere am Marktplatz unvermindert intensiv weiterbetrieben: Während am südlichen Ende des Marktplatzes das Baufeld jetzt bis zur Hebelstraße ausgedehnt wurde, um dort schon die Oberfläche abzutragen, laufen vor der Stadtkirche Kanalarbeiten. Im Bereich des westlichen Teils des Gleisdreiecks - also zwischen Pyramide und Kaiserstraße - beginnen demnächst die Schlitzwandarbeiten; die dafür notwendigen Leitwände sind hergestellt und signalisieren die Lage des unterirdischen Bauwerks. Der südliche Teil der Treppe vor dem Eingang zum Rathaus ist vollständig abgebrochen; allerdings wurde die Rampe für mobilitätseingeschränkte Rathausbesucher und -mitarbeiter auf die doppelte Breite erweitert. Der Abbruch des nördlichen (rechten) Treppenbereichs wird in dieser Woche abgeschlossen.

Etwas weiter südlich ist das Baufeld "Nordkopf" des Ettlinger Tors jetzt nach Abschluss von Kanal- und Leitungsarbeiten soweit frei, dass auch hier die Vorbereitungen für den Bau der Leitwände - als Voraussetzung für den Schlitzwandbau - beginnen können. Im Baufeld "Südkopf" sind die Leitwände fertiggestellt, der Bau der Schlitzwände hat begonnen. Im restlichen Bereich des Südabzweigs werden die Arbeiten zum Freimachen der Baufelder fortgesetzt.

Die Arbeiten am künftigen Stadtbahntunnel auf der Ost-West-Achse Kaiserstraße gehen kontinuierlich weiter: Am Mühlburger Tor wird der Dichtblock für den Zielschacht der Tunnelbohrmaschine mit Zementinjektionen "gedüst", am Europaplatz wird die Sohle mit Ankern gegen den Auftrieb durch den Druck des Grundwassers gesichert. Im Bereich des nördlichen Baufeldes der künftigen Haltestelle Lammstraße wird unter anderem an der Herstellung der Zwickel gearbeitet - sie dichten die Zwischenräume der nebeneinander stehenden Bohrpfähle an den Nahtstellen ab. Danach erfolgt bis etwa Mitte Februar ebenfalls die Verankerung. Diese Arbeiten laufen in Nachtarbeit, um die Beeinträchtigung für die dort liegenden Ladengeschäfte und Dienstleister in Grenzen zu halten. Etwas weiter östlich sind in der Mitte der Kaiserstraße direkt neben den Gleisen Spundwände zur Vorbereitung des Schlitzwandbaus auch auf diesem Teil-Baufeld ins Erdreich hineinvibriert worden.

Fortgesetzt werden auch die aufwendigen Leitungsarbeiten rund um die künftige unterirdische Haltestelle Kronenplatz und hier insbesondere in der südlichen Waldhornstraße und auf der südlichen Seite des Berliner Platzes. Auf dem weiten Baufeld der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor verlagern sich die Arbeiten immer mehr in den Untergrund: Der Aushub mit Baggern unter den Deckeln legt immer mehr von dem zuvor im Erdreich gebauten Bauwerk frei. In Richtung Osten wurde zudem ein weiterer Teildeckel betoniert. An der Rampe in der Durlacher Allee sind die Arbeiter nach wie vor damit beschäftigt, die Sohle mit Zement zu "düsen".

Unten gut voran.