Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Öffnung der östlichen Kaiserstraße auf der Zielgeraden

In der nächsten Woche biegen die Vorbereitungen zur Öffnung der seit sieben Monaten für die Stadtbahnen und Straßenbahnen gesperrten östlichen Kaiserstraße auf die Zielgerade ein: Bereits in der Nacht von Freitag, 15. November, auf Samstag, 16. November, wird im Vorfeld der anstehenden Gleisbauarbeiten der Asphalt aus den am Marktplatz abbiegenden Gleiszwischenräumen entfernt - die Bahnen verkehren in dieser Nacht dennoch regulär. In den nur zwei Nächten und einem Tag von Samstagabend 20.30 Uhr bis Montagfrüh 4.45 Uhr wird die östliche Kaiserstraße wieder an das bestehende Gleisnetz angeschlossen und gleichzeitig der Südabzweig für die Stadtbahnen und Straßenbahnen zwischen Marktplatz und der Einmündung der Rüppurrer Straße in die Ettlinger Straße gesperrt. In dieser Zeit gilt ein gesonderter Umleitungsplan für die Bahnen. Aus der östlichen Kaiserstraße heraus werden derzeit die Gleise in Richtung Marktplatz bereits soweit wie möglich auf dem Deckel des östlichen Teils des unterirdischen Gleisdreiecks eingebaut. Das Gleisdreieck am Kronenplatz ist inzwischen vollständig - die zurückliegenden Herbstferien wurden gut genutzt, um nicht nur die Schienen neu zu verlegen, sondern auch im Kreuzungsbereich die ursprüngliche Verkehrsführung für Autos, Radfahrer und Fußgänger weitestgehend wieder herzustellen.

Auch die übrigen Baustellen der Kombilösung machen Fortschritte: Im nördlichen Baufeld der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße wird ab 11. November die Hochdruckinjektionssohle im 24-Stunden-Betrieb eingebracht, um den Baufortschritt zu beschleunigen. Während am Durlacher Tor, der Rampe in der Durlacher Allee sowie am Europaplatz Arbeiten an Wänden und Sohle erledigt werden, am Marktplatz Spundwände unmittelbar neben der Pyramide eingepresst werden, hat am Ettlinger Tor auf einem bereits fertiggestellten Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle der Straßenbau begonnen.

Angesichts der durch den Kanalbau und den Bau des Zielschachts am Mühlburger Tor ausgelösten starken Beeinträchtigungen des Autoverkehrs laufen Überlegungen zur Optimierung der Verkehrsführung. Im weiten Umfeld des Verkehrsknotens wurden bereits Hinweisschilder auf die Staugefahr an diesem Verkehrsknoten aufgestellt; auch die Ampelsteuerung wurde zugunsten des Verkehrs in Süd-Nord-Richtung noch einmal angepasst. Geprüft werden derzeit noch weiterführende Möglichkeiten, die auf eine Erweiterung der vorhandenen Fahrspuren hinauslaufen.

Unten gut voran.