Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

PPP-Modell könnte der Kombilösung schon in naher Zukunft zum Durchbruch verhelfen

OB Fenrich stellt klar: PPP-Modell soll verlässliche Finanzierung und schnellere Realisierung des Jahrhundertprojekts für die Innenstadt sicherstellen/Land steht zu seinen finanziellen Verpflichtungen


"Eine seriöse Berichterstattung muss sich an Tatsachen halten. Und Tatsache ist: Das Land Baden-Württemberg und der zuständige Innenminister Heribert Rech stehen zur Kombilösung und werden ihren Beitrag leisten, damit dieses zentrale Zukunftsprojekt für die Stadt Karlsruhe und die Region zügig umgesetzt werden kann". Oberbürgermeister Heinz Fenrich sieht sich gezwungen, den Eindruck zu korrigieren, der durch die Berichterstattung in den Badischen Neuesten Nachrichten vom heutigen Mittwoch entstanden ist. "Richtig ist, dass die Kombilösung bei einer Finanzierung auf herkömmlichem Wege auf absehbare Zeit nicht zu realisieren ist", verweist OB Fenrich auf den Inhalt einer gemeinsamen Presseinformation von Stadt und Land vom gestrigen Tage. "Richtig ist aber auch, dass Stadt und Land vor diesem Hintergrund gemeinsame Wege für eine verlässliche Finanzierung der Komblösung sondieren wollen, die einen zeitnahen Baubeginn des Jahrhundertprojekts für die Karlsruher Innenstadt ermöglichen", unterstreicht das Stadtoberhaupt.


Die Lösung der finanziellen Engpässe beim Land versprechen sich Karlsruhes Oberbürgermeister und Baden-Württembergs Innenminister von Modellen, die auf dem Prinzip des Public Private Partnership (PPP) aufbauen. "Die Einbindung privater Geldgeber in die Finanzierung von Projekten der öffentlichen Hand, wie die Kombilösung, sichert den schnellen Zugang zu den erforderlichen Investitionsmitteln und erlaubt gleichzeitig eine Verteilung der Lasten auf einen längeren Zeitraum. Wer daraus schließt, dass sich das Land mit dem Einstieg in ein PPP-Modell seiner finanziellen Verantwortung entledigen will, hat das Prinzip nicht verstanden: Auch bei einer PPP-finanzierten Kombilösung steht das Land Baden-Württemberg zu seiner Zusage, seinen Anteil an den Projektkosten zu übernehmen", betont Fenrich. "Eine Finanzierung der Kombilösung über ein PPP-Modell könnte der Kombilösung zum Durchbruch verhelfen und unserer Stadt schon in naher Zukunft konkrete Entwicklungsperspektiven eröffnen".

Unten gut voran.