Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Rettungsübung für Druckluftvortrieb

Zur Stunde läuft am Ettlinger Tor im Bereich des Nordkopfes der künftigen unterirdischen Haltestelle eine Rettungsübung: Im Rettungsszenario wird angenommen, dass im unterirdischen Bereich des Tunnelvortriebs, in dem ein konstanter Luftüberdruck erzeugt wird, ein Bagger brennt. Bis auf einen Mitarbeiter konnten sich alle im Tunnel tätigen Personen in die Druckschleuse retten. Die Rettungskräfte haben die Aufgabe, diese eine Person erstzuversorgen, zu bergen und zur weiteren medizinischen Behandlung abzutransportieren. Im Tunnel erschwert Rauch - erzeugt durch eine Nebelmaschine - und wenig Licht - es funktioniert nur die Notbeleuchtung - die Suche und Bergung. Dabei muss der Verletzte - er wird durch einen mit Sand und Holzwolle gefüllten Arbeitsoverall simuliert - auch aus dem Überdruckbereich ausgeschleust werden, nachdem zuvor die eigens auf Drucklufttauglichkeit geprüften Rettungskräfte sich in diesen Bereich haben einschleusen lassen.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte etwa um 16 Uhr. Die bereits zweite unangekündigte Übung hat zum Ziel, die Meldekette und das Zusammenspiel zwischen der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Stadtbahntunnel, der Feuerwehr, den von der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) beauftragten eigens in Dauerbereitschaft befindlichen Notärzten, dem Regelrettungsdienst und der Polizei zu überprüfen. Die Übung wird nach etwa zwei Stunden beendet sein.

Unten gut voran.