Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Schlitzwandbau auf dem Südabzweig in Sicht

Gleich in den ersten beiden Januar-Arbeitswochen sind die Arbeiten an den künftigen Haltestellen der Kombilösung und am Gleisdreieck Marktplatz soweit fortgeschritten, dass der Bau von Schlitzwänden - sie bilden dereinst die äußere "Hülle" der Haltestellen- und Gleisdreieck-Bauwerke - auch schon im Bereich des Südabzweigs in Sicht ist. Sowohl im östlichen Teil des unterirdischen Gleisdreiecks in der Kaiserstraße im Bereich Marktplatz wie auch am Südkopf des Ettlinger Tors werden derzeit die Leitwände errichtet: Sie ermöglichen dem Schlitzwandgreifer die exakte Führung der Baggerschaufel, die das Erdreich bis zu 20 Meter tief aushebt, um anschließend die Schlitzwände abschnittsweise aus Stahlbeton herzustellen. Sichtbares Zeichen des in der nächsten Woche beginnenden Schlitzwandbaus sind auch die großen Silos, die am Marktplatz und am Ettlinger Tor aufgestellt wurden.

Nachdem zu Beginn der Woche die Ettlinger Straße wie geplant in Fahrtrichtung Süden (stadtauswärts) für den Autoverkehr gesperrt wurde, gehen jetzt auch die Arbeiten an der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum in größerem Umfang weiter: Dort werden Kanäle ausgebaut und die Oberflächenräumung ausgedehnt. Im März wird südlich dieser Haltestelle auch der Bau der Rampe beginnen, die in Höhe der Augartenstraße enden wird.

Entlang der Kaiserstraße sind die Arbeiten an den einzelnen Bauwerken schon weiter gediehen: Am Mühlburger Tor wird weiter am Dichtblock des Zielschachtes gearbeitet, aus dem die Tunnelbohrmaschine im nächsten Jahr geborgen wird. Gleichzeitig wurde auch noch einmal die Lichtsignalanlage optimiert: Den Stadtbahnen und Straßenbahnen wird in den Nachmittagsstunden dank der umprogrammierten Ampelsteuerung nun etwas mehr Zeit zugewiesen, um die Kreuzung zu queren.

Am Europaplatz ist - mit Ausnahme der Bereiche an der Ein- und Ausfahrt der künftigen unterirdischen Haltestellen - die Hochdruckinjektionssohle jetzt fertig, so dass die Arbeiten an den Rückverankerungen der Sohle beginnen können, die ein "Aufschwimmen" durch den Druck des Grundwassers nach oben verhindern. Im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße wird die Sohle bis etwa Mitte Februar fertiggestellt sein.

Während am Kronenplatz noch der Kanalbau in der südlichen Waldhornstraße läuft, gehen die Arbeiten am Durlacher Tor und in der Durlacher Allee auf verschiedenen Feldern weiter: Fortgesetzt wird der Erdaushub unter dem bereits fertigen Deckel im östlichen Teil der Haltestelle. Etwas weiter westlich wird auf Höhe des optionalen Abzweigs in Richtung Karl-Wilhelm- und Haid-und-Neu-Straße der Deckel eingebaut. Und im Bereich der Rampe in der Durlacher Allee stellen die Arbeiter die Hochdruckinjektionssohle her, auf der die Bahnen später in den Tunnel ein- und ausfahren.

Unten gut voran.