Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Schon in den ersten Tagen des neuen Jahres gehen Arbeiten weiter

Beim Bau der Kombilösung sind bis zu der heute beginnenden Weihnachtspause wichtige Zwischenziele noch in der abgelaufenen Woche erreicht worden: So wurde die Douglasstraße im Bereich vor dem Sparkassengebäude am Europaplatz für den Verkehr wieder freigegeben, weil die Baustelleneinrichtung für die Andienöffnung verkleinert werden konnte. Ebenfalls freigegeben ist die Ettlinger Straße im Abschnitt zwischen Baumeister- und Kriegsstraße: Autos, der Bus der Linie 10 sowie Radfahrer müssen ab sofort nicht mehr den Schwenk über die Finterstraße nehmen, um von Süden nach Norden zu kommen. Und auch die Degenfeldstraße in der Oststadt ist wieder geöffnet: Sie ist jetzt wieder zur Durlacher Allee hin für Auto- und Radfahrer geöffnet.

Ein weiteres wichtiges, aber von oben nicht sichtbares Ziel ist mit der Betonage des letzten Abschnitts des Gleisdreiecks am Marktplatz erreicht worden: Nach dem Jahreswechsel beginnt dann auch hier der Bau der endgültigen Stationswände.

In der sich westlich anschließenden Haltestelle Lammstraße geht der Aushub von Erdreich ebenso weiter wie in der künftigen unterirdischen Haltestelle Kronenplatz unter dem Berliner Platz. Und auch in der Haltestelle Europaplatz gehen die Arbeiter zufrieden in die Weihnachtspause: Die Ankerbohrarbeiten für die südliche Bohrpfahlwand sind abgeschlossen worden. Dadurch kann ab Januar der Aushub von Erdreich fortgesetzt und die freigelegten Bohrpfahlwände mit einer Spritzbetonschicht geglättet werden. Der restliche Erdaushub erfolgt dann zu etwa 80 Prozent über den Tunnel in Richtung Mühlburger Tor, so dass die südliche Douglasstraße von diesem Verkehr entlastet wird.

Die Baufelder an den Haltestellen, aber auch jene beispielsweise am Durlacher Tor, in der Durlacher Allee oder in der Ettlinger Straße, in der im Bereich der Rampe nun auch die letzte Brüstung betoniert wurde, sind für die Feiertage geschlossen worden - natürlich nicht ganz: So wird etwa im Tunnel Karl-Friedrich die Druckluft konstant bei etwa einem bar gehalten, damit das Grundwasser nicht in den Tunnel eindringt. Bereits am 2. Januar wird hier der Vortrieb mit der Herstellung des zweiten und damit letzten Rohrschirms fortgesetzt.

Unten gut voran.