Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Sperrung am Nordende läutet endgültige Gestaltung der Ettlinger Straße ein

Ab Dienstag, 4. Oktober, wird der nördlichste Teil der Ettlinger Straße zwischen Baumeisterstraße und Finterstraße gesperrt: Autofahrer - und auch die Busse der Linie 10 - nehmen dann wie schon mehrfach während der Bauarbeiten am Südabzweig der Kombilösung vom Hauptbahnhof kommend den kleinen Umweg über die Baumeister- und Finterstraße zur Kriegsstraße. Gleichzeitig jedoch ist diese Sperrung die erste Baumaßnahme in einer Reihe weiterer Arbeiten, deren Ende den Abschluss der Oberflächengestaltung der Ettlinger Straße bis Ende 2017 vorsieht.

Schon in der jetzigen Bauphase wurden an der Oberfläche für die Anlieger beispielsweise provisorische Parkmöglichkeiten geschaffen, um dem Einzelhandel den Kundenzulauf auch per Auto zu erleichtern. Mit der provisorischen Straßenführung ist aber bald Schluss: Denn Zug um Zug schließen sich die durch den in offener Bauweise hergestellten Tunnel Baugruben, während gleichzeitig die Baustelleneinrichtungen entlang des etwa ein Kilometer langen Südabzweigs nicht mehr benötigt werden. Unmittelbar nach der Sperrung wird die Spundwand entlang der Volkswohnung gezogen. Im zweiten Schritt wird dann die Ettlinger Straße vor dem Volkswohnungs-Unternehmenssitz wieder hergestellt.

In einem dritten Schritt ab 18. Oktober wird die provisorische Straßenbrücke zwischen Baumeister- und Hermann-Billing-Straße entfernt. Autofahrer in Ost-West-Richtung können dann über die Finterstraße die ehemalige stadtauswärts führende Fahrbahn der Ettlinger Straße nutzen, um zur Hermann-Billing-Straße zu gelangen. Direkt nach dem Abbau der Straßenbrücke werden am verlängerten (Herbstferien-)Wochenende von Samstag, 29. Oktober, 1.45 Uhr, bis zum Mittwoch, 2. November, 4.45 Uhr, auch die provisorischen Gleisbrücken an dieser Stelle entfernt - und Straße und Bahntrasse erhalten auf dem Tunnel einen festen Unterbau.

Vom 2. November an verändert die Ettlinger Straße dann abschnittsweise nicht nur vor der Volkswohnung, sondern auch auf der Strecke zwischen der Kreuzung Baumeister-/Hermann-Billing-Straße und dem Ende der Tunnelrampe auf Höhe der Augartenstraße ihr Gesicht: Die Fahrbahnen stadtein- und stadtauswärts werden angelegt, die daran anschließenden Parkbuchten und Gehwege ebenfalls. Bis Jahresende 2017 wird der Verkehr der Autos, der Radfahrer und der Fußgänger auf einer Länge von 600 Metern auf der endgültigen Fahrbahn erfolgen können - während unterirdisch der Ausbau des Tunnels und der Haltestelle Kongresszentrum auf vollen Touren läuft.

Unten gut voran.