Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Südabzweig der Kombilösung auf ganzer Länge Baustelle

Die Arbeiten am Südabzweig, der seit dem 18. November für den Stadtbahn- und Straßenverkehr gesperrt ist, sind in vollem Gang: Innerhalb des Baufelds am Marktplatz, das mit Ausnahme eines kleinen Streifens im Südteil von Karlsruhes "guter Stube" bereits die ganze Fläche in Anspruch nimmt, ist die Oberfläche weitestgehend abgeräumt: Die Pflasterung ist genauso entfernt wie der Ludwigsbrunnen mit seinen zwei "Vorgänger"-Brunnen, die Gleise ebenfalls - und seit Anfang der zurückliegenden Woche ist auch die alte Toilettenanlage nördlich der Pyramide vollständig abgebrochen. Auf dem Marktplatz beginnen jetzt die Kampfmittelsondierungen im oberflächennahen Erdreich. Südlich anschließend sind von der einstigen innerstädtischen Bahnstrecke nur noch wenige Reste zu erkennen: Einzig in der Karl-Friedrich-Straße liegen die Gleise noch - an den früheren Haltestellen Ettlinger Tor und Kongresszentrum sind sie jedoch bereits ebenso abgeräumt worden wie an den Strecken zwischen den Haltestellen und südlich in der Ettlinger Straße bis zur Augartenstraße. Auch die Haltestellen-Häuschen sind demontiert. Eine der Wartehallen fand an der für die Buslinie 10 zwischen Hauptbahnhof und Kriegsstraße eingerichteten Haltestelle "Ettlinger Tor" unmittelbar neben dem Informationspavillon "K." einen neuen Platz.

Entlang der Ost-West-Achse Kaiserstraße sind die nächsten Fertigstellungstermine in Sicht: Die Sohle am Europaplatz ist zu 80 Prozent "gedüst", so dass diese Arbeiten möglicherweise noch vor Weihnachten abgeschlossen werden, um im neuen Jahr mit den Deckelarbeiten beginnen zu können. Am Kronenplatz laufen mit Hochdruck die Restarbeiten an den Straßenoberflächen, beim Tief- und Kanalbau sowie an den Telekommunikationsleitungen. Bis Weihnachten wird der Gehweg mit einer provisorischen Asphaltschicht geschlossen, um dann - bei entsprechender Witterung - im Januar weitere Arbeiten beispielsweise an den Lichtschächten von Häusern vornehmen zu können und den Gehweg dann mit der endgültigen Pflasterung auszustatten. Und auch an der Rampe in der Durlacher Allee ist ein Etappenziel in Sicht: Drei Viertel der Hochdruckinjektionssohle sind hergestellt, so dass dieser Bereich ebenfalls noch in diesem Jahr fertig werden kann.

An den übrigen Baustellen stehen verschiedene Arbeiten an: Während am Mühlburger Tor die Leitwände für die Schlitzwände des Zielschachtes, aus dem die Tunnelbohrmaschine 2015 geborgen wird, gebaut werden, wird im Bereich der Lammstraße nach wie vor Tag und Nacht Zement zur Herstellung der Haltestellen-Sohle tief ins Erdreich gedüst. Am Durlacher Tor gehen die Aushubarbeiten unter den bereits hergestellten Deckeln weiter und nähern sich - von Osten kommend - bereits dem schon gebauten Zugang an der Nordostseite der künftigen unterirdischen Haltestelle.

Unten gut voran.