Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Taucher in der Karlstraße im Einsatz

Unabhängig vom für heute (Freitag, 15. August) nachmittag vorgesehenen Einheben des Schneidrads der Tunnelvortriebsmaschine am Durlacher Tor machen die Arbeiten auf den verschiedenen Baustellen der Kombilösung Fortschritte: So konnte am Mühlburger Tor der Einbau von Asphaltflächen vorzeitig abgeschlossen werden, nachdem bereits die Gleisverschwenkung für den "Hilfsfahrweg Nord" reibungslos verlief. Jetzt stehen auch am westlichen Ende der Kombilösung vorbereitende Arbeiten wie Kampfmittelsondierung und Baustelleneinrichtung für den Rampenbau an.

Am Europaplatz hat ein Taucher im Baufeld für den Treppenabgang in der Karlstraße Aushubarbeiten und anschließend auch die Betonage der Sohle vorgenommen. Während auf der Südseite des Platzes die Wiederherstellung der Oberfläche in Angriff genommen wird, arbeiten auf der Nordseite noch die Stadtwerke Karlsruhe an Leitungen und Hausanschlüssen.

Im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße und des westlichen Teils des Gleisdreiecks sind einerseits noch Bewehrungs- und Betonagearbeiten zu beobachten, während andererseits auch auf schon hergestellten Deckelabschnitten die Baugrube bereits aufgefüllt wird. Dort werden in der nächsten Woche die Stadtwerke Karlsruhe beim Leitungsbau tätig und ab Ende August auch die Gleisbauer, um die Verschwenkung des Fahrwegs auf die Nordseite am Wochenende 6. und 7. September vorzubereiten.

Während am Kronenplatz der Leitungsbau unmittelbar neben dem Nordwest-Ausgang der Haltestelle noch bis Ende September andauert, macht am Durlacher Tor oberirdisch der Bau der Stützwand Fortschritte, die in der Nordostecke des Baufelds die Fläche für die Zwischenlagerung des Aushubs gegen die dort laufende Straßenbahnstrecke abgrenzt. Östlich beginnt im Bereich des dort hergestellten Tunnelabschnitts der Aushub, während im Bereich der Rampe in der Durlacher Allee die Anker gespannt werden.

Auf dem Marktplatz wird nach wie vor rund um die Uhr die Hochdruckinjektions-Sohle "eingedüst" und am Nordrand auch bereits nach unten gegen den Auftrieb durch das Grundwasser verankert. Südlich in der Karl-Friedrich-Straße beginnt die Injektion zur Verbesserung des Bodens - dieser Tunnelabschnitt wird bergmännisch ausgebrochen - Anfang September, wenn die Kampfmittelsondierung abgeschlossen ist.

Nördlich und südlich der Kriegsstraße am Ettlinger Tor wurden schon und werden noch Teildeckel betoniert, um gleich anschließend die Baugrube zum Teil aufzufüllen. Im sich südlich anschließenden Baufeld für den Tunnel zwischen Ettlinger Tor und Kongresszentrum macht das Eindüsen der HDI-Sohle Fortschritte, so dass der Weg für die Leitungsverlegungen der Stadtwerke bald frei ist. Teile des Deckels der Haltestelle Kongresszentrum sind bereits betoniert. Im Bereich des sich daran nach Süden anschließenden Tunnelabschnitts und der Rampe werden die Schlitzwandarbeiten fortgesetzt.

Unten gut voran.