Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Tausende strömten in die unterirdische Haltestelle Marktplatz

In die unterirdische Haltestelle Marktplatz drängten am heutigen Samstag (17. September) tausende Besucher. (1)
Von der Haltestelle Marktplatz aus war auch ein Blick in das unterirdische Gleisdreieck möglich. (2)
Eine riesige Kunstinstallation war auf die südliche Stirnwand aufgebracht worden und begeisterte die Besucher. (3)

Etwa 10.000 Besucher kamen heute (Samstag, 17. September) zum Tag der offenen Baustelle der Kombilösung auf dem Marktplatz. Die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) sowie die mit dem Rohbau des Stadtbahntunnels beauftragte Arbeitsgemeinschaft (Arge) Stadtbahntunnel - vertreten durch die Bemo Tunnelling - hatten über zwei Treppen den Zugang in die künftig mit drei Gleisen größte Station der insgesamt sieben neuen unterirdischen Haltestellen geöffnet.

Von 11 bis 20 Uhr strömten Menschen aus Karlsruhe und der gesamten Region, teilweise aber auch eigens einige hundert Kilometer weit angereiste Interessierte zum Baufeld. Den ganzen Tag über wurde den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit angeboten, sich zunächst oberirdisch mittels eines Films und natürlich über die Auskünfte der anwesenden Bauexperten über die Entstehung der unterirdischen Haltestelle zu informieren und diese dann auch zu erkunden. Von der Haltestelle Marktplatz aus war es auch möglich, einen Blick in den unmittelbar benachbarten Bauabschnitt Gleisdreieck zu werfen. Beeindruckend in der Haltestelle Marktplatz war dabei sicher die Größe der Haltestelle mit einer Länge von knapp 100 Metern und einer Breite von nahezu 28 Metern sowie einer Höhe von etwa elf Metern.

Auch oberirdisch hatte die KASIG zusammen mit der Karlsruhe Event GmbH (KEG) für Unterhaltung gesorgt: Die ganz jungen Besucher konnten sich in einem riesigen Sandkasten Spielzeugbaggern vergnügen. Auf einer kleinen Bühne gab es zudem den ganzen Tag über Musik und eine Modenschau.

Beim ersten Tag der offenen Baustelle im Oktober 2014 am Durlacher Tor waren etwa 15.000 Besucher gekommen, von denen aber aus Sicherheitsgründen wegen der damals dort installierten Tunnelvortriebsmaschine tatsächlich nur ein Bruchteil die unterirdische Haltestelle betreten konnte. Dieses Mal konnten alle Besucher, die hinunter in die künftige Marktplatz-Haltestelle wollten, tatsächlich mit Schutzhelm und Sicherheitsweste ausgestattet den Gang nach unten antreten.

Unten gut voran.