Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Umbau am Mühlburger Tor läuft planmäßig

Ungeachtet der etwas verlängerten Standzeit der Tunnelvortriebsmaschine "Giulia", die noch eine bis zwei Wochen auf die zusätzlichen oberirdischen Sicherungsmaßnahmen im Bereich von des Gleisdreiecks Marktplatz und der Haltestelle Lammstraße warten muss, gehen die Arbeiten an der Kombilösung voran: So müssen Autofahrer am Mühlburger Tor noch für die nächsten vier Wochen reduzierte Fahrspuren und verschiedene Fahrbahnverschwenkungen in Kauf nehmen, damit der Nord-Süd- und Süd-Nord-Verkehr ab voraussichtlich Ende März in einem "U" über ein Teilstück des Tunnels geführt werden kann.

Am Europaplatz läuft der Autoverkehr dagegen erheblich besser als in den vergangenen Monaten: Nur noch Restarbeiten in unmittelbarer Nähe des Zugangs Nordwest zur künftigen unterirdischen Haltestelle Europaplatz sind noch zu erledigen, so dass beide Fahrspuren der Karlstraße in voller Breite genutzt werden können.

Auch im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße bahnt sich ein verkleinertes Baufeld an: In der Lammstraße südlich der Kaiserstraße wird die Baustelleneinrichtungsfläche kleiner und im Gegenzug die Fläche für die Fußgänger größer. Dasselbe wird auch auf der Nordseite der Kaiserstraße zwischen Lammstraße und Ritterstraße passieren, wenn die Stadtwerke Karlsruhe im März ihre Leitungsarbeiten entlang der Fassaden abgeschlossen haben. Im Baufeld an der Nordwestecke vom Marktplatz sowie an der Ecke Lammstraße/Kaiserstraße laufen die Vorbereitungen für die zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen, die den Weg für die Weiterfahrt von "Giulia" beim Bau des Gerlinde-Tunnels freimachen.

Im Tunnelabschnitt östlich der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor werden Ankerarbeiten vorgenommen. Im Bereich der Rampe in der Durlacher Allee wird für die Betonage weiterer Abschnitte der Sohle die Bewehrung eingebaut.

Am Marktplatz steht Mitte März die Betonage eines weiteren Deckels an; derzeit wird dieser Block bewehrt. In der Karl-Friedrich-Straße sind inzwischen 45 Prozent der insgesamt 2.400 Bohrlöcher ins Erdreich eingebracht, durch die Feststoff und Weichgel zur Verbesserung des Untergrunds als Vorbereitung auf den späteren bergmännischen Tunnelvortrieb eingepresst werden.

Sowohl nördlich wie auch südlich der Kriegsstraße wird der Aushub unter den Deckeln der beiden Bereiche der künftigen unterirdischen Haltestelle fortgesetzt. Die Decke für den Direktzugang aus der Haltestelle ins Einkaufszentrum wird derzeit noch abgedichtet. In der Mitte der Kriegsstraße werden die Wände der früheren Verkehrsunterführung zunächst bis auf das Grundwasserniveau abgebrochen. Danach wird die bereits mit einer Säge vorbereitete Betonsohle zerkleinert.

In der Ettlinger Straße laufen noch Schlitzwandarbeiten zwischen Ettlinger Tor und der künftigen Haltestelle Kongresszentrum. Nachdem diese Arbeiten an der Haltestelle abgeschlossen wurden, beginnt nun die Injektion von Weichgel für die Sohle der Haltestelle. Südlich anschließend wird die Sohle von Tunnel und Rampe ins Erdreich "eingedüst".

Unten gut voran.