Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Vorbereitungen für den Bau des Kombibauwerks beginnen

Das Kombibauwerk - die Kreuzung des künftigen Straßenbahntunnels in der Ettlinger Straße (Südabzweig) mit dem künftigen Straßentunnel Kriegsstraße - liegt jetzt voll im Visier eines weiteren großen Schrittes zur Umsetzung der Gesamtbaumaßnahme "Kombilösung". Doch bevor im Kreuzungsbereich in die Tiefe gebaut werden kann, muss für das künftige Baufeld die Oberfläche frei gemacht werden, d. h. der Kraftfahrzeugverkehr wird hierfür umgelenkt. Auf dem sogenannten "Südkopf" - das große Baufeld südlich der Kriegsstraße - wird der Straßenaufbau auf dem bereits erstellten Deckel der künftigen unterirdischen Haltestelle Ettlinger Tor gebaut. So kann während der Herstellung des Kombibauwerkes der Verkehr weiterhin - aber eben mit einem Südverschwenk - oberirdisch in Richtung Osten und Westen seine Ziele erreichen.

In der Ettlinger Straße - südlich des "Südkopfs" bis zur Baumeisterstraße/ Hermann-Billing-Straße - ist die Herstellung der Sohle für den Tunnel abgeschlossen. Die Schlitzwandarbeiten für die Tunnelwand im Bereich zwischen Werderstraße und Schützenstraße sind zu fast 40 Prozent und für die Rampenwand im Bereich zwischen Werderstraße und Luisenstraße zu fast 80 Prozent fertiggestellt.

Auf der Südseite der Ludwig-Erhard-Allee, westlich der Henriette-Obermüller-Straße, wird für den Bau eines Kanalschachtes ab nächster Woche die Fahrbahn in diesem Bereich in Richtung Norden verschwenkt. Die Anzahl der Fahrspuren bleibt erhalten. Nach voraussichtlich vier Wochen - also circa Mitte Oktober - bekommt die Fahrbahn die alte Lage zurück.

Auf dem Marktplatz wurde Ende letzter Woche die neue Fußgängerquerung in Betrieb genommen. Die am vergangenen Wochenende erfolgte Gleisverschwenkung nördlich des Baufeldes Marktplatz wurde termingerecht durchgeführt. Die Asphaltarbeiten im Anschwenkungsbereich der Gleise wurden im Laufe dieser Woche abgeschlossen: So kann das letzte Baufeld für die künftige unterirdische Haltestelle Lammstraße eingerichtet werden.

Am Mühlburger Tor wurde auf dem Baufeld im Bereich Kaiserplatz bereits mit dem Leitwandbau für die Schlitzwandherstellung begonnen und auf dem Baufeld westlich der Reinhold-Frank-Straße werden demnächst mit den Kampfmittelerkundungsarbeiten durchgeführt.

Ab nächster Woche ist für den Kraftfahrzeugverkehr aus der Waldhornstraße bzw. Fritz-Erler-Straße kommend die Zufahrt in die östliche Kaiserstraße in Richtung Durlacher Tor nur bis zur Fasanenstraße möglich. Die Umleitung zum Durlacher Tor erfolgt über die Fasanenstraße. Für voraussichtlich zwei Wochen werden die Stadtwerke Karlsruhe im gesperrten Fahrbahnbereich zwischen Fasanenstraße und Durlacher Tor Arbeiten an Hausanschlüssen durchführen. Parallel werden in diesem Zeitraum im Straßenbereich drei bis zu 25 Meter in die Tiefe reichende Extensometer (Messinstrumente) eingebaut.

Auf dem Baufeld Durlacher Tor laufen weiterhin termingerecht die Arbeiten am Schild, Schildschwanz und an den Nachläufern der Tunnelvortriebsmaschine (TVM). Die Schweißarbeiten am Schildschwanz werden voraussichtlich Ende dieser Woche durchgeführt sein. Auch die Produktion der Tübbinge im Herstellerwerk ist im Zeitplan: Inzwischen wurden für 440 Meter Stadtbahntunnel Tunnelringe hergestellt.

Unten gut voran.