Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Vortrieb unter der Karl-Friedrich-Straße ist an der Haltestelle Marktplatz angekommen

Schicht im Schacht: Die Mannschaft der Schicht "D" freute sich gestern Abend im Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße sichtlich über das Erreichen der Wand zur Haltestelle Marktplatz. Voller Stolz haben Sie auf die Wand geschrieben „Sch(icht) D ENDE“.

Am späten gestrigen Sonntag wurde beim Tunnelbau unter der Karl-Friedrich-Straße ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Arbeiter erreichten beim Vortrieb der Kalotte - des oberen Teils des späteren Tunnels - die Rückseite der Wand, die diesen Tunnel von der Haltestelle Marktplatz trennt. Etwas mehr als ein Jahr ist für den unter Druckluft stattfindenden Vortrieb der 250 Tunnelmeter vergangen, 10.000 Kubikmeter Sand und Kies wurden schon unter der Straßenoberfläche ausgehoben.

Der gestern erfolgte Anschlag an die südliche Stirnwand der Haltestelle Marktplatz wurde in der linken "Ulme" erzielt, der größeren der beiden Hälften, auf denen zuletzt noch acht Meter Vortrieb zu bewältigen waren. Im nächsten Schritt wird der Tunnel in der rechten Ulme um acht Meter bis zur Haltestellenwand vorgetrieben - stets mit laufender Spritzbetonsicherung des Tunnelgewölbes. Dann schließlich kommt der Sohlenvortrieb: Dabei wird der untere Teil des Tunnelquerschnitt von Norden nach Süden vorgetrieben und schließlich wird dann auch die Innenschale hergestellt. Erst danach kann die Druckluft abgestellt und die Wand zum Marktplatz durchbrochen werden.

Unten gut voran.