Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH
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Mit diesen Zahlen können Sie rechnen.

Höhere Leistungsfähigkeit des Stadtbahnnetzes. Verbesserter Verkehrsfluss für Autofahrer. Höhere Attraktivität der City für Gäste und Besucher. Neue Perspektiven für die ansässige Wirtschaft. Positive Imageeffekte für die Stadt. Mehr Anbindung zwischen der Stadtmitte und den angrenzenden südlichen Stadtteilen. Und natürlich jeden Tag mehr Spaß und Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger der Fächerstadt.

Kurz: Die Kombilösung ist für Karlsruhe von unbezahlbarem Wert - und wird von Bund und Land bezuschusst.

Kostenprognose 2021

Für die Kostenprognose wurden der derzeitige Verhandlungsstand zur Vereinbarung mit der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Stadtbahntunnel berücksichtigt. Dabei kommt die Obergrenze des Verhandlungskorridors in Höhe von 525 Millionen Euro zum Ansatz. Die Prognosewerte für die Ausbaugewerke mussten angesichts der aktuellen Konjunkturlage und dem herrschenden ausgeprägten Nachfragemarkt erhöht werden, um dem gestiegenen Preisniveau Rechnung zu tragen. Allerdings fällt eine seriöse Abschätzung angesichts der zum Teil völlig überhöhten Angebotswerte schwer.

Bewertung und Risikoklassifizierung der Gesamtbaukosten ("Szenario B")

Die Kostengruppen wurden in die Risikoklassen I bis III eingeteilt: Die Risikoklasse I umfasst die bereits beauftragten und veranschlagten Kosten. Die Kosten sind bereits angefallen bzw. werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit anfallen. Die Ausprägung wurde mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 100 Prozent angenommen. In die Risikoklasse II wurden im Wesentlichen Kostenbestandteile, die dem Grunde nach wahrscheinlich, in der Höhe jedoch unsicher und damit mit einer Bewertung versehen sind, eingeteilt. Die Ausprägung dieser Risikoklasse wurde mit 50 Prozent angenommen. Die Risikoklasse III hingegen wurden Kosten zugeteilt, die dem Grunde und/oder der Höhe nach so unbestimmt sind, dass der Ausweis nur auf Grundlage einer Schätzung möglich ist. In dieser Risikoklasse wurde mit einer Ausprägung von 25 Prozent gerechnet. Demnach ergeben sich Ansätze in einer Höhe von 803,3 Millionen Euro (2016: 685,4 Millionen Euro) für den Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig, von 220,4 Millionen Euro (2016: 214,2 Millionen Euro) für die Kriegsstraße mit Straßentunnel und 1.023,7 Millionen Euro (2016: 899,6 Millionen Euro) für die Kombilösung insgesamt.

Bewertung der Gesamtbaukosten unter Chancen- und Risikogesichtspunkten ("Szenario C")

Eine andere Form der Darstellung ist die Betrachtung der Kostenpotentiale unter Hinzuziehung der Risiko- und Chancenpotentiale. Die Risikopotentiale wurden bereits mit Ansatz der Obergrenze des Verhandlungskorridors allesamt berücksichtigt. Die Chancenpotentiale wurden angesichts der fortgeschrittenen Verhandlungen mit der Arge Stadtbahntunnel mit einem Wert von rund 10 Millionen Euro ermittelt und betreffen im Wesentlichen noch vorhandene Verrechnungsmöglichkeiten und einem möglichen Verhandlungsergebnis in Höhe von 515 Millionen Euro. Nach dieser Vorgehensweise würden sich die Gesamtbaukosten wie folgt darstellen: 834,4 Millionen Euro (2016: 735,3 Millionen Euro) für den Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig, 230,2 Millionen Euro (2016: 230,2 Millionen Euro) für die Kriegsstraße mit Straßentunnel und 1.064,6 Millionen Euro (2016: 965,5 Millionen Euro) für die Kombilösung insgesamt.

Bewertung der Gesamtbaukosten ausschließlich unter Risikogesichtspunkten ("Szenario D")

Eine Betrachtung ausschließlich unter Risikogesichtspunkten ergäbe folgendes Bild: 853,4 Millionen Euro (2016: 853,1 Millionen Euro) für den Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig, 230,2 Millionen Euro (2016: 230,2 Millionen Euro) für die Kriegsstraße mit Straßentunnel und 1.083,3 Millionen Euro (2016: 1.083,6 Millionen Euro) für die Kombilösung insgesamt.

Gesamte Herstellungskosten

Die gesamten Herstellungskosten stellen sich nach Anwendung der neuen Ermittlungs-Systematik wie folgt dar: In den gesamten Herstellungskosten sind neben den Gesamtbaukosten auch die Kosten für die Finanzierung, die Personal- und die Marketingkosten enthalten. Auf der Basis der Gesamtbaukosten nach "Szenario B" liegen sie bei 1.161,9 Millionen Euro (2016: 1.035,9 Millionen Euro), auf der Basis der Gesamtbaukosten nach "Szenario C" bei 1.203,5 Millionen Euro (2016: 1.086,6 Millionen Euro) und auf der Basis der Gesamtbaukosten nach "Szenario D" 1.222,7 Millionen Euro (2016: 1.222,3 Millionen Euro).

Die 2003 gegründete KASIG ist ein Unternehmen der Stadt Karlsruhe und Bauherr für die Kombilösung.

Unten gut voran.