Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH
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Mit diesen Zahlen können Sie rechnen.

Höhere Leistungsfähigkeit des Stadtbahnnetzes. Verbesserter Verkehrsfluss für Autofahrer. Höhere Attraktivität der City für Gäste und Besucher. Neue Perspektiven für die ansässige Wirtschaft. Positive Imageeffekte für die Stadt. Mehr Anbindung zwischen der Stadtmitte und den angrenzenden südlichen Stadtteilen. Und natürlich jeden Tag mehr Spaß und Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger der Fächerstadt.

Kurz: Die Kombilösung ist für Karlsruhe von unbezahlbarem Wert - und wird von Bund und Land bezuschusst.

Kostenprognose 2021

Die vorliegende Kostenfortschreibung erweitert die Darstellung der beauftragten Kosten mit Stand 12. März 2019 um die Betrachtung der Sachverhalte, die gesichert abschätzbar bzw. bewertbar sind (z. B. für die Fertigstellung noch erforderlicher Restleistungen, eingereichter noch nicht verhandelter Nachträge oder noch nicht bis zum Bauzeitende auskömmlich beauftragter „Verwaltungskosten“). Auf eine Prognose zukünftiger, nicht abschätzbarer Kosten wurde verzichtet.

Als Prämissen für das Bauzeitende wurden die Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels Kaiserstraße zum Fahrplanwechsel Dezember 2020 sowie die Fertigstellung der Straßenbahntrasse Kriegsstraße für Ende 2021 zu Grunde gelegt.

Die Erhöhungen bei der Arbeitsgemeinschaft Stadtbahntunnel beinhalten im Wesentlichen zusätzliche Nachträge im Zusammenhang mit dem Druckluftvortrieb im Tunnel Karl-Friedrich-Straße sowie der Entsorgung des zum Teil aluminiumbelasteten Aushubmaterials. Darüber hinaus wurden Zahlungen im Zusammenhang mit baubetrieblichen Bewertungen vorbehaltlich juristischer Prüfung geleistet.

Die Steigerungen bei Dritten betreffen neben den fortgeführten Aufträgen im Wesentlichen die Beauftragungen zu den Ausbaugewerken.

Die Erhöhungen bei der Arbeitsgemeinschaft Kriegsstraße beinhalten neben Mehrmengen / Mehrmassen im Wesentlichen die nachträgliche Aufstockung der Vergabesumme durch die vom Bundesrechnungshof verursachte verspätete Beauftragung sowie sonstige darüber hinaus anfallende zusätzliche Leistungen.

Die Steigerungen bei Dritten basieren im Wesentlichen auf dem Ausschreibungsergebnis für die Oberflächenarbeiten (Straßen-, Gleis- und Haltestellenbau) Kriegsstraße, der Fortschreibung der Verwaltungs- und Baunebenkosten sowie der Bauwesenversicherung bis zum vorgesehenen Bauzeitende.

Auch ist die Erhöhung der aktuellen Kostenannahme nicht unwesentlich der aktuellen Marktsituation mit den in den letzten Jahren stark gestiegenen Baupreisen sowie der hohen Auslastung aller Unternehmen im Bausektor geschuldet.

In Summe geht die aktuelle Kostenfortschreibung März 2019 davon aus, dass sich die Gesamtbaukosten der Kombilösung seit der Kostenannahme vom September 2017 von ca. 1.083,6 Millionen Euro auf ca. 1.159,7 Millionen Euro erhöhen, was einer prozentualen Steigerung von rund 7 Prozent entspricht.

Für die gesamten Herstellungskosten einschließlich Finanzierungs-, Personal- und Marketingkosten beläuft sich die angenommene Steigerung von ca. 1.222,7 Millionen Euro auf ca. 1.300,2 Millionen Euro.

Die 2003 gegründete KASIG ist ein Unternehmen der Stadt Karlsruhe und Bauherr für die Kombilösung.

Unten gut voran.