Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

8.000 Besucher sahen heute die Haltestelle Lammstraße

Ein steter Strom von Besuchern zog sich beim Tag der offenen Baustelle über beide Bahnsteige der Haltestelle Lammstraße, die mit der Inbetriebnahme im Dezember 2021 „Marktplatz (Kaiserstraße)“ heißen wird.
Hell, hoch und luftig: So empfanden die Besucher die weitgehend ausgebaute Haltestelle.
Raum und Klang: Der Karlsruher Musiker Holger Ebeling begleitete die Besichtigung der Haltestelle akustisch.
Schönes Plätzchen: Auch die Sitzbänke wurden schon getestet - obendrüber ist der endgültige Haltestellenname "Marktplatz (Kaiserstraße)" zu sehen.

8.000 Besucher haben sich heute die künftige unterirdische Haltestelle Lammstraße angeschaut: Die meisten von Ihnen hatten sich bereits Wochen zuvor über das Internet angemeldet und ihre elektronische Zugangsberechtigung für die von der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) und der Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME) veranstaltete unterirdische Visite bereits vor dem heutigen Samstag per Post erhalten. Der Zugang lief daher „kontaktlos“ organisiert ab und folgte damit auch den durch die Corona-Pandemie notwendigen Hygiene-Regeln. 8.000 war die höchst zulässige Besucherzahl – und die war praktisch schon zu Beginn des Tages erreicht. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn am heutigen Tag konnten wir der Bevölkerung schon konkret zeigen, was wir für den Öffentlichen Personennahverkehr in den vergangenen Jahren gebaut haben und wie die künftige Infrastruktur funktionieren wird“, freute sich Frank Nenninger, der Technische Geschäftsführer der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), über das Besucherergebnis beim Tag der offenen Baustelle.

 

Von 10 Uhr morgens bis gegen 22 Uhr abends strömten die Menschen durch die Haltestelle: Sie wird übrigens mit der Inbetriebnahme des Stadtbahn- und Straßenbahntunnels nicht mehr „Lammstraße“ heißen sondern „Marktplatz (Kaiserstraße)“. Probeausdrucke des Haltestellennamens in Originalgröße der später aufgeklebten Buchstaben waren ebenso zu sehen wie die später in den Haltestellen angebrachte Linienführung.  Zu sehen gab es in dem mittig unter der Kaiserstraße liegenden 100 Meter langen und etwa elf Meter hohen Bauwerk eine weitgehend ausgebaute Haltestelle mit Bahnsteigen, Gleisen sowie der endgültigen Verkleidung der Haltestellenwände und der –decke, zu hören war den ganzen Tag über der Karlsruher Musiker Holger Ebeling, der den großen Raum akustisch so füllte, dass er immer wieder begeisterten Applaus erhielt. Über die Zwischenebene am nördlichen, in der Lammstraße gelegenen Eingang ging es hinunter, auf der Südseite wieder hoch über den Ausgang vor dem Technischen Rathaus. Auf der Zwischenebene konnten die Besucher dann aber auch sehen, dass der Weg bis zur Inbetriebnahme der Kombilösung im Dezember 2021 noch viele Arbeiten insbesondere an der elektrischen und elektronischen Ausstattung vorsieht.