Oben gut drauf.DIE KOMBILÖSUNG BEWEGT MICH

Brandversuche im Karoline-Luise-Tunnel

Der Karoline-Luise-Tunnel hat noch Brandtests vor sich, bevor die Ampeln auf „grün“ umgestellt werden.

In den Abend- und frühen Nachstunden des 8. und 9. März – jeweils bis etwa 2 Uhr des nachfolgenden Tages - werden im Straßentunnel unter der Kriegsstraße Brandversuche durchgeführt. Sie dienen der Überprüfung der Einrichtungen zur Branderkennung sowie der Überprüfung der Brandfalllüftung und der Rauchausbreitung im Karoline-Luise-Tunnel. Acht Brandversuche an drei Versuchsstandorten sind vorgesehen - mit Hilfe eines mobilen flüssiggasbefeuerten PKW-Brandsimulators. Die Brandversuche dienen dem Nachweis der Funktion und Wirksamkeit der automatischen Branderkennung, der Überprüfung des Ansprechverhaltens der automatischen Brandmeldeanlage und Dokumentation der Branderkennungszeit, der Prüfung der Funktionstüchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen im Brandfall, der Untersuchung der Rauchausbreitung und der Wirksamkeit der Entrauchungsanlagen und letztlich auch der Demonstration der Funktionen des Tunnels bei einem Brandereignis für Feuerwehr, Einsatzkräfte und Betriebspersonal. Ziel ist der Nachweis, dass eine Branderkennung innerhalb von 60 Sekunden nach Brandausbruch und eine Lokalisierung innerhalb von 50 Meter bei einer Luftströmung von sechs Meter pro Sekunde zum Zeitpunkt der Zündung des „Testbrands“ gewährleistet sind.

 

Sichtbare Auswirkung der Brandversuche können an den Portalen sowie an den Zwischenein- und -ausfahrrampen Rauchaustritte sein. Je nach Witterung können diese unterschiedlich ausfallen. Außerdem ist durch den Betrieb der Strahlventilatoren mit einem erhöhten Geräuschpegel zu rechnen.